Nach rund 14 Tagen sondieren und verhandeln soll die schwarz-grüne Koalition also gezimmert sein. Grüne Koalitionsbedingungen vor der Landtagswahl, wie die Rückübertragung des Gemeindegutes an die Gemeinden, sind scheinbar Geschichte. Ebenso wie grüne Ansagen, wonach das Kraftwerk Kaunertal mit den Grünen “nicht machbar” sei. Umgekehrt schert die ÖVP ihr Gerede von gestern offenbar nicht mehr, wonach gewisse Vertreter der Grünen ein rotes Tuch für die Schwarzen wären.

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Freies Spiel der Kräfte statt schwarz-grüner Zwangsehe

“Demokratie neu in Tirol wäre es, wenn sich im Landtag das freie Spiel der Kräfte durchsetzt statt einer schwarz-grünen Zwangsehe, in der beide Seiten ihr Gesicht verlieren und ihre Wähler vergraulen. Der Wählerauftrag ist ernst zu nehmen, die stärkste Partei in Tirol ist die ÖVP. Sie kann sich im Landtag je nach Thema Mehrheiten suchen und alle anderen Kräfte können das ebenfalls. Es wird sich in der Tiroler Politik nichts ändern, wenn jetzt statt der SPÖ eben die Grünen in eine Koalition mit der ÖVP sitzen”, ist Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.