Geldscheine

 SPÖ-Parteivorsitzender Gschwentner will, dass Manager von Landesunternehmen künftig das Doppelte des Landeshauptmannes verdienen.

Luxusgehölter für Landesmanager…

„Gschwentner scheint im Kopf schon bei seinem neuen Job als Vorstand der landeseigenen Wohnbaugesellschaft Neue Heimat zu sein. Was er den Tiroler Bürgern als Gehaltsbremse für Manager in Landesunternehmen verkaufen will, hat mit den normalen Einkommen der Tiroler aber schon gar nichts mehr zu tun”, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

…und die schlechtesten Einkommen für die Tiroler!

“Die Tiroler stöhnen laut Bericht des Bundesrechnungshofes mit durchschnittlich 1.219 Euro netto, 14 Mal pro Jahr, unter den niedrigsten Einkommen in ganz Tirol und der SPÖ-Chef schwadroniert von Luxusgehältern in Landesunternehmen. Das hat mit sozialer und gerechter Politik für die Bürger im Land nichts mehr zu tun, diese SPÖ verrät jeden Tag aufs Neue ihre Grundwerte von einer sozial-gerechten Gesellschaft“, sagt LA Ernst.

Die Zahlen laut SPÖ-Vorschlag:

  • Der Landeshauptmann von Tirol verdient 15.157,98 € brutto, mindestens 14 Mal pro Jahr, das macht rund 210.000 € Jahreseinkommen aus.
  • Das Doppelte für Manager in Landesunternehmen wären dann rund 420.000 € Jahreseinkommen – ohne Boni!

Echte Gehaltsobergrenze bei 200.000 € einziehen!

„Nach dem Vorschlag von SPÖ-Chef Gschwentner sollen Manager von Landesunternehmen also mehr als 400.000 Euro Jahreseinkommen beziehen dürfen, Bonuszahlungen sind dabei noch nicht berücksichtigt! Offensichtlich orientiert sich Gschwentner nicht an den durchschnittlichen Einkommen der Tiroler, sondern an seinen Parteifreunden Schröder, Klima, Prock und Gusenbauer. Wir lehnen solche Luxusgehälter ab und haben uns im ´Manifest für politische Hygiene in Tirol` auch klar zur Gehaltsobergrenze bekannt. Demnach sollen Manager von Landesunternehmen nicht mehr verdienen als der Landeshauptmann, das heißt die Obergrenze soll bei rund 200.000 € Jahreseinkommen liegen. Für besondere Leistungen kann es  – nach nachvollziehbaren Kriterien vertraglich klar festgelegt – Bonuszahlungen geben“, erklärt LA Bernhard Ernst.

FRITZ-Forderung: Managergehälter in Landesunternehmen inklusive Bonuszahlungen offenlegen.

„Gschwentners Vorschlag nach Jahreseinkommen um die 400.000 Euro lässt Schlimmstes befürchten. Wir wollen eine Offenlegung der Gehälter des Managements der TIWAG, der HYPO, der TILAK, der OSVI und der anderen 33 Landesgesellschaften. Die Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, wie viel diese Manager im Auftrag des Landes verdienen. Dafür erwarten wir uns die Unterstützung der SPÖ“, meint Klubobmann LA Bernhard Ernst.