Geldscheine und Münzen
„Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise haben einige offenbar noch nichts gelernt. Die Gier geht weiter! Eine Chance in der wirtschaftlich schwierigen Zeit ist der Konsum. Ohne Geld gibt es aber keinen Konsum. Die Debatte um Lohnverzicht geht in die völlig falsche Richtung. Es ist Zeit, dass die Betreibe ihre soziale Verantwortung entdecken. Sie haben in den letzten Jahren Milliarden verdient, jetzt sind sie nicht bereit, ein paar Millionen für ihre Mitarbeiter locker zu machen. Die Menschen haben in den letzten 15 Jahren real ohnehin schon einen Lohnverzicht hinnehmen müssen. Das wirtschaftlich und sozial schlechteste ist es, gerade jetzt den Menschen etwas wegzunehmen. Das nimmt ihnen den Mut, die Motivation und die materielle Existenz. Jetzt zeigt sich das wahre Unternehmertum. Gewinner werden die sein, die mit ihren Mitarbeitern Partnerschaften eingehen. Die Draufzahler werden die sein, die ihre Mitarbeiter jetzt schicken!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Millionen für Menschen, nicht Milliarden für sinnlose Groß-Projekte!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt auch von der Landesregierung ein radikales und mutiges Umdenken. Statt Milliarden für unnütze Groß-Projekte sollen Millionen in die Tirolerinnen und Tiroler investiert werden.

„Da 20 Millionen für das Bergisel Museum, dort 70 Millionen für den Probestollen und dann wieder 150 Millionen für den Bau des Brenner Basistunnels. Das ist eine irrsinnige Geldverschwendung für Projekte, die der heimischen Wirtschaft und den Bürgern in Tirol Null bringen. Dabei ist das Landesbudget ohnehin schon angeschlagen. 60 Millionen Euro weniger Einnahmen vom Bund sind schon amtlich. Die Träumertruppe um Platter und van Staa soll aufwachen, die Zeiten haben sich geändert. Sie müssen den Mut zum Umdenken finden. Wir werden jeden Euro für die Menschen brauchen, für die kleineren und mittleren Betriebe, für Forschung, Entwicklung und Bildung. Wir brauchen die Millionen für die Menschen nicht die Milliarden für Groß-Projekte wie den Brenner Basistunnel oder das Bergisel Museum“, macht LA Dinkhauser klar.