Rettungseinsatz

„Das Debakel für die Herren Tilg und Platter ist jetzt perfekt. Wie wir aus sicherer Quelle erfahren haben, muss die ÖVP-SPÖ Landesregierung die Ausschreibung für den Rettungsdienst zurückziehen! Obwohl wir und sämtliche betroffene Organisationen die Landesregierung vor der europaweiten Ausschreibung gewarnt haben, haben Tilg und Platter sie stur durchgezogen und alle Warnungen in den Wind geschlagen!“, zeigt sich LA Bernhard Ernst schwer verärgert.

Wer zahlt die enormen Kosten der unnützen Rettungsdienst-Ausschreibung?

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sind jetzt viele Fragen offen.
„Für die Tiroler Bietergemeinschaft sind durch die unnütze Ausschreibung des Rettungsdienstes Kosten von mehreren tausend Euro entstanden. Geld, das besser für die Gesundheitsversorgung der Tiroler ausgegeben wäre. Die ÖVP-SPÖ Landesregierung hat sich um viel Geld ausländische Beratungsfirmen, wie die Firma Geomed, geholt. Landesrat Tilg soll offen legen, wie viele tausende Euro die Landesregierung diesem Beratungsunternehmen bezahlt hat. Der politischer Dilettantismus von Tilg und Platter hat einen enormen Imageschaden für die Rettungsorganisationen verursacht. Das schmerzt besonders, weil die Tiroler Rettungsdienste stark auf die Spendengelder der Tiroler angewiesen sind. Zudem hat der sinnlose Ausschreibungs-Zirkus die hauptberuflichen und tausenden ehrenamtlichen Mitarbeiter der Rettungsorganisationen völlig verunsichert und demotiviert!“, erklärt sich LA Ernst.

Millionenloch Landesleitstelle weiter ungelöst!

Für LA Ernst ist das politische Debakel perfekt, denn es bleiben enorme Kosten, tausende verunsicherte Mitarbeiter und Bürger sowie unzählige offene Baustellen.

„Die Landesleitstelle mit ihrem alljährlichen Millionen-Minus, 2009 waren es wieder 2,5 Millionen Euro, bleibt eine Riesenbaustelle. Es fehlt weiterhin eine Regelung im Luftkampf der Notarzthubschrauber. Auch die Notarztversorgung muss Tilg sicherstellen, denn viele Notärzte schmeißen derzeit ihren Job hin. Unser Weg heißt, die Schwächen im jetzigen System reformieren. Den Weg von Tilg und Platter, ein bestens funktionierendes Rettungswesen zu zerschlagen, lehnen wir aber ab. Tilg soll sich von seinem ausländischen Beratungsunternehmen verabschieden, das sich in Großstädten, aber bestimmt nicht in Tirol auskennt. Letztlich wird es ein neues Rettungsgesetz unter Einbindung der Praktiker brauchen“, so LA Ernst.