Hypo Tirol Bank

„Die Landesbank Hypo steuert auf das Wunder vom Inn zu. Das Hypo-Management unter Aufsichtsratschef Stauder hat nach hochgerechneten 120 Millionen Euro Wertberichtigungsbedarf interne Untersuchungen durchgeführt und eine punktgenaue Landung mit 125 Millionen Euro Wertberichtigungsbedarf hingelegt”, kommentiert LA Fritz Dinkhauser die internen Untersuchungen kritisch.

Hintergrund & Wissen: Alle Informationen zum 269 Millionen Euro Finanzdebakel der Landesbank Hypo

Millionen-Finanzlücke bleibt ungeklärt…

“Nicht beantwortet oder gar belegt ist die Ungereimtheit, warum Prüfungen im Auftrag des vorigen Hypo-Managements einen Abschreibungsbedarf von 15-25 Millionen Euro ergeben haben. Die gewaltige Millionen-Differenz bleibt für die Volksvertreter im Landtag ein ungeklärter Widerspruch. Das ist uns aber zu wenig, das ist für uns nicht glaubwürdig”, erklärt Dinkhauser.

…ÖVP-SPÖ wehren sich gegen jede Art der Aufklärung!

“Noch kein einziger von uns Abgeordneten auch nur einen schriftlichen Beleg gesehen hat. ÖVP und SPÖ wehren sich im Landtag einerseits gegen eine unabhängige Prüfung der Bank und sie wehren sich andererseits gegen einen entsprechenden, schriftlichen Hypo-Statusbericht für die Landtagsabgeordneten, wie von uns gefordert und beantragt, indem sie ihn schlichtweg ablehnen“, zeigt sich LA Fritz Dinkhauser von der schwarz-roten Blockade entäuscht.

FRITZ-Initiativen von ÖVP und SPÖ abgelehnt & blockiert:

  • Dringlichkeitsantrag „Finanzdebakel HYPO TIROL BANK AG: Due-Diligence-Prüfung (Expertenprüfung)“ABGELEHNT
  • Dringlichkeitsantrag „Statusbericht der HYPO TIROL BANK für den Tiroler Landtag“ABGELEHNT
  • Anfragebeantwortung von Platter an LA Ernst bezüglich „€70 Mio. Finanzierungskosten für die € 230 Mio. TIWAG-Sonderzuschuss an die HYPO TIROL BANK AG“
  • Anfragebeantwortung von Platter an LA Ernst bezüglich „Licht ins Dunkel des HYPO TIROL BANK Desaster“

ÖVP-Politik mit politischem Spiel bei Landesbank Hypo!

Hypo Tirol Bank ZentraleFür die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die Vorgehensweise der ÖVP-Landespolitik, die die Landesbank Hypo seit Jahren kontrolliert, nicht nachvollziehbar und akzeptabel. Zumal der Sonderzuschuss von 230 Millionen Euro aus der TIWAG einen Griff in die Taschen der Bürger bedeutet.

„Es geht um Millionen an Volksvermögen und die ÖVP benutzt das, um ein politisches Spiel zu spielen. Es ist vorhersehbar, dass das nächste Wunder vom Inn dann die plötzliche Gesundung und Genesung des Patienten Hypo kurz vor der Landtagswahl sein wird. Dann wird die Hypo plötzlich Gewinne schreiben und die Riesenwertberichtigung wird nicht schlagend geworden sein. Platter und Stauder werden sich als die Retter vom Inn inszenieren”, ärgert sich Dinkhauser über die ÖVP-Politik.

Hypo veräußert Familiensilber, ÖVP-Politik verkauft Tiroler für dumm!

“Nicht vergessen dürfen die Tiroler Bürger aber, dass die Landesbank Hypo schon in den letzten Jahren ihr Familiensilber, sprich Wertpapiere und ein Fünf-Sterne-Schlosshotel, verscherbelt hat. Und mit dem Haus- und Hof-Verkauf geht es jetzt auch weiter. Wertpapiere und Anleihen im Millionenbereich werden abgestoßen ohne über den damit einhergehenden Verlust auch nur ein Wort zu verlieren. Gerade so, als wäre jetzt die beste Zeit zu verkaufen. Schon 100 Mitarbeiter hat die Landesbank abgebaut. Die ÖVP verkauf die Bürger für dumm, sie setzt das Vermögen der Bürger in den Sand und das Ansehen der Landesbank mehr und mehr aufs Spiel“, macht sich Fritz Dinkhauser große Sorgen um die Bank, die den Tiroler Bürgern gehört.