Stapel Geldscheine

 Im Jahr 2010 hat die ÖVP-SPÖ Landesregierung unter Platter 527.652,33 € Steuergeld über die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit offiziell für Werbung ausgegeben. Damit haben sich Platter, Gschwentner & Co. die Bewerbung und Inszenierung ihres Daseins monatlich 43.971,03 € Steuergeld kosten lassen. Das sind pro Monat mehr als 600.000 Schilling.

Werbeausgaben des Landes Tirol für den Tag der offenen Tür

Die rund 530.000 € Steuergeld sind nur die offiziellen Zahlen der Landesregierung – ohne Werbeausgaben der Landesunternehmen TIWAG, Hypo Tirol Bank, Verkehrsverbund Tirol, Agrarmarketing etc. Allein die Werbeausgaben der TIWAG belaufen sich im vergangenen Jahr auf 6,9 Millionen €, also monatlich 575.000 €!

Welche Medien profitieren?

Der Löwenanteil von 471.365,14 € fließt an die Tiroler Printmedien, das meiste Steuergeld heimst die Tiroler Tageszeitung ein. Rundfunk und Fernsehen bekommen mehr als 30.000 €.

Zum Nachlesen: Die offiziellen Details zu den Werbeausgaben von ÖVP und SPÖ

Landesunternehmen inserieren in Landeszeitung

Dazu kommen für das Jahr 2010 noch 327.005,93 € Ausgaben für die Landeszeitung. Allerdings hat die Landeszeitung über Inserate 80.000 € eingenommen – von den üblichen Verdächtigen, den Landesfirmen Tiroler Versicherung, Hypo Tirol Bank und TIWAG.

Platte Inszenierung statt Information für die Tiroler!

Wofür gibt die ÖVP-SPÖ Landesregierung monatlich rund 45.000 € aus? „Selten zur Information der Tirolerinnen und Tiroler, sondern liebend gerne zur platten Selbstinszenierung. Platter beim Tag der offenen Tür mit Kindern, Platter beim Skifahren und Platter beim Wandern hat kaum einen Informationswert für die Bürger“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar und zeigt Beispiele aus dem vergangenen Jahr auf.

Werbeausgaben des Landes Tirol für den Familienskitag 2010

Übrigens im Jahr 2009 haben Platter & Co. 35.307,50 € für die Werbung zum Skitag springen lassen.

Werbeausgaben des Landes Tirol für den Familienwandertag 2010

Es braucht Transparenz bei Regierungsinseraten!

“Es sind solche Werbeausgaben, wie für den Tag der offenen Tür, den Familienskitag und den Familienwandertag oder für die Imagekampagne für mehr Lehrer, die eine Transparenzdatenbank für alle Regierungsinserate notwendig machen. Meinen Antrag diese Inseratenkosten offenzulegen haben ÖVP und SPÖ ausgesetzt und damit auf den St. Nimmerleinstag hinausgeschoben. Platter und Co wollen keine Kontrolle, sie werden wissen warum”, erklärt Klubobmann Bernhard Ernst.

Werbeausgaben des Landes Tirol für Imagekampagne Lehrer 2010

 

Zum Nachlesen: Tirols Werner Faymann heißt Günther Platter – volle Transparenz bei Regierungsinseraten!