Geldscheine

IKB steigen aus Cross Border Deals aus!

Die unseligen Cross Border Geschäfte der Vergangenheit werfen ihre langen Schatten. Einige der Verantwortlichen ziehen jetzt ihre Lehren daraus und bemühen sich aus den Verträgen heraus zu kommen: Die Stadt Zürich konnte aus zwei Verträgen aussteigen, musste dafür aber 3,8 Millionen Franken zahlen. Auch die Wiener Stadtwerke haben zwei Cross Border Verträge mit den amerikanischen Finanzpartnern aufgelöst. Der Ausstieg aus weiteren Geschäften werde geprüft, heißt es.

„Wie wir wissen haben auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe Cross Border Verträge aufgelöst. Dem Vernehmen nach um 22 Millionen Dollar. Ich gratuliere der Stadt Innsbruck, der zusammen mit der TIWAG die Kommunalbetriebe gehören, dass sie den Ausstieg geschafft hat. Die Stadt hat also begriffen, dass bei den unseligen Cross Border Geschäften die Notbremse zu ziehen ist. Ich will, dass jetzt auch das Land und die TIWAG die Karten auf den Tisch legen!“, fordert LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten Kraft im Land endlich volle Aufklärung.

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verweist auf die enormen Kosten für die TIWAG und damit für alle Tiroler, die im Zusammenhang mit Cross Border Geschäften entstanden sind. So hat die TIWAG bei mehreren Banken einen 70 Millionen Euro Kredit – das ist in alter Währung eine Milliarde Schilling (!) – aufnehmen müssen. Millionen, die die TIWAG aber nicht investieren kann, sondern nachschießen muss.

Land Tirol und TIWAG müssen Karten auf den Tisch legen!

„Die Bürger haben ein Anrecht zu wissen, wie sie dran sind. Wie viele Millionen sollen die Cross Border Deals der TIWAG die Tirolerinnen und Tiroler noch kosten? Was ist das Zukunftsszenario? Was plant die TIWAG? Wird über den Ausstieg aus den Verträgen verhandelt oder müssen weitere Millionen nachgeschossen werden? Der Landeshauptmann und die TIWAG Verantwortlichen sind gefordert, die Karten auf den Tisch zu legen und zu sagen, was Sache ist. Es kann nicht sein, dass man die Tirolerinnen und Tiroler für dumm verkauft!“, so LA Dinkhauser.