Nach Streit um Vorbehaltsflächen in Innsbruck: Einsatz für leistbares Wohnen braucht Neustart!

Liste Fritz kritisiert völlig zerstrittene Innsbrucker Stadtregierung

Ordentliche Vorbereitung und richtige Begleitmaßnahmen gefordert!

"Wohnen in innsbruck ist sündteuer, mit 1.600 Euro Durchschnittsmiete für eine 100 Quadratmeter große Vier-Zimmer-Wohnung ist die Grenze des Leistbaren für die Bürger weit überschritten. Die Bürger erwarten sich bezahlbaren Wohnraum statt politischer Streitereien, es herrscht dringender Handlungsbedarf! Das Werkzeug 'Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau' ist grundsätzlich richtig und es kann Entlastung bringen. Allerdings, so wie von der Liste Fritz seit langem gefordert, braucht es eine ordentliche Vorbereitung und die richtigen Begleitmaßnahmen, es braucht zuerst eine Bedarfserhebung samt Bedarfsplanung, eine Zeitschiene und vor allem einen Plan, wie die parallel notwendige Infrastruktur zu errichten und zu finanzieren ist", sind Liste Fritz-Gemeinderat Tom Mayer und Ersatz-Gemeinderat Daniel Holzer überzeugt.

In welche Richtung soll sich Innsbruck entwickeln?

"Diese Vorbereitungen fehlen in Innsbruck noch und es fehlt das gemeinsame Bekenntnis, in welche Richtung sich die Stadt Innsbruck in den nächsten zehn Jahren bevölkerungsmäßig entwickeln soll. In Richtung 150.000 Hauptwohnsitze mit maßvollem Zuzug und maßvollem Wohnbauprogramm oder in Richtung 200.000 Hauptwohnsitze mit massivem Zuzug und massivem Wohnbauprogramm, inklusive massiver Verdichtung. Im gestrigen Gemeinderat waren wir deshalb gegen den Abänderungsantrag von Für Innsbruck, das Werkzeug 'Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau' überhaupt nie anzuwenden und wir waren dafür, die Bürger zu befragen und abstimmen zu lassen!", erklären Liste Fritz-Gemeinderat Tom Mayer und Ersatz-Gemeinderat Daniel Holzer.

Stadtregierung heillos zerstritten!

Für die Liste Fritz zeigt sich, dass diese Innsbrucker Stadtregierung aus Grünen, Für Innsbruck, ÖVP und SPÖ heillos zerstritten ist und in der Frage des bezahlbaren Wohnens schon nach einem halben Jahr einen Neustart braucht.

"Einen derartigen Rosenkrieg statt Flitterwochen so knapp nach der Hochzeit mitzuerleben, ist ein seltenes Schauspiel. Die Stadtregierung präsentiert sich als ein zerstrittener Haufen, der Bürgermeister richtet seinen Koalitionspartnern via Medien seine politischen Vorstellungen aus und einige Koalitionspartner haben offensichtlich ihre Wahlniederlagen nicht verdaut. Anders ist es nicht zu erklären, dass Für Innsbruck, Grüne, ÖVP und SPÖ erst vor einem Jahr gemeinsam den 1. Entwurf des Raumordnungskonzeptes für Innsbruck beschlossen haben und Für Innsbruck und die ÖVP jetzt Kindesweglegung betreiben", berichten die Liste Fritz-Gemeinderäte.

Für Innsbruck wollte unverantwortliche Vorgehensweise durchsetzen!

"Die ehemalige Bürgermeisterpartei Für Innsbruck wollte gestern sogar durchsetzen und hat das schließlich auch erreicht, dass das Werkzeug 'Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau' nie angewendet wird. Man kann den Einsatz dieses Werkzeuges kritisch sehen, man kann, so wie wir, den Einsatz dieses Werkzeuges an ordentliche Vorbereitungen knüpfen, aber es komplett ungenutzt zu lassen während in Innsbruck die Wohnpreise für die Menschen in unbezahlbare Höhen schießen, ist unverantwortlich. Die Innsbrucker Stadtregierung braucht schleunigst einen Neustart, sie muss die zerstörte Vertrauensbasis auf allen Seiten reparieren und sich aufs Arbeiten statt aufs Streiten konzentrieren, sonst sind die vielen Probleme und großen Herausforderungen für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker nicht zu lösen!", stellen die Liste Fritz-Gemeinderäte klar.

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