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Kampf gegen LKW-Verkehr braucht harte Maßnahmen – mehr Kontrollen und LKW-Obergrenze!

Für Liste Fritz ist Brenner-Gipfel drei Wochen vor der Landtagswahl eine durchschaubare Wahlkampf-Inszenierung

Brenner-Gipfel ohne konkrete Ergebnisse!

"Ein Brenner-Meeting zum Gipfel hochstilisiert ist wieder einmal ohne konkrete Ergebnisse über die Bühne gegangen. Wundert eigentlich niemanden mehr in Tirol, schließlich gilt seit Jahren das Motto 'Gut, dass wir drüber geredet haben'. Wenn der LKW-Verkehr im vergangenen Jahr mit rund 2,3 Millionen LKW-Fahrten einen neuen Höhepunkt erreicht hat, zeigt das erstens, dass die schwarz-grüne Verkehrspolitik gescheitert ist. Es ist zwar zweitens legitim, sich auf zahlreichen Transit-Gipfeln auszutauschen, aber es wird sich drittens weiterhin nichts ändern. Zumindest so lange, so lange wir auf Konsens und Maßnahmen setzen, die alle Nachbarländer mittragen", ist Liste Fritz-Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Nachbarländer müssen mitziehen!

"Die Realität ist nämlich, dass nahezu alle Maßnahmen, die wirklich wehtun und den LKW-Verkehr einschränken würden, von den Nachbarländern nicht mitgetragen oder bei Gericht beeinsprucht werden. In diesem Transit-Geschäft geht es um jeden Cent, da gibt es Lobbyisten, die Millionen zu verdienen oder zu verlieren haben, da ist die Sprache des ewigen Kompromisses fehl am Platz. Sektorales LKW-Fahrverbot durch Tirol, dauerbeeinsprucht. Zulaufstrecken für den Brennerbasistunnel, ein Papiertiger. Verpflichtende Verlagerungsgarantie von der Straße auf die Schiene, ein Luftschloss. Es braucht schonungslose Kontrollen, um die Einhaltung der geltenden Gesetze sicherzustellen. Und es braucht mit der rechtlichen Argumentation der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer unterfüttert eine Obergrenze von einer Million LKW pro Jahr durch Tirol. Der Rest muss auf die Bahn!", verlangt Liste Fritz-Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider.

Die Liste Fritz hält wenig von der grassierenden Gipfelitis wenige Wochen vor der Wahl!

"Landeshauptmann Platter hat das 'Kämpfen' gegen den Transit jetzt am Ende seiner zehnjährigen Regierungsperiode und ein paar Wochen vor der Landtagswahl entdeckt. Glaubwürdig schaut anders aus. Wer bitte hat Platter die letzten zehn Jahre lang daran gehindert, mit den Nachbarn Gespräche und Verhandlungen zu führen? Wer bitte hat Felipe in den letzten fünf Jahren daran gehindert, den Transit zu halbieren, was sie jetzt plakativ verspricht? Was Platter & Co. jetzt alles ´im ersten Quartal 2018' und noch ´vor dem Sommer 2018', aber jedenfalls ganz sicher ´im Jahr 2018' lösen wollen, ist erstaunlich. Wenn es jetzt plötzlich zu lösen ist, warum dann nicht schon bisher? Warum lassen ÖVP und Grüne die Menschen unter Staus, Höllenlärm und schlechter Luft leiden? Auch wenn Inszenierung zum politischen Geschäft gehören, aber dieses ewige Hoffnung schüren auf einen Durchbruch wird tausende betroffene Tiroler entlang der Verkehrsstrecken noch mehr verärgern", sind sich die Liste Fritz-Kandidaten Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint einig.

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