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“Was einige Funktionäre bei der Tirol Milch in den letzten Wochen aufführen, schadet dem Unternehmen enorm. Zuerst will der Obmann die Tirol Milch mit der Berglandmilch aus Oberösterreich fusionieren und der Geschäftsführer gibt zu, dass er lieber mit der NÖM aus Niederösterreich zusammengehen möchte. Der Obmann beurlaubt den Geschäftsführer, dann tritt er selbst zurück. Das ist Chaos pur und dieses Chaos bei der Tirol Milch nimmt offenbar keine Ende. Es schadet den 4.000 Bauern, den 300 Tirol Milch Beschäftigten und es verwirrt und vertreibt die tausenden Konsumenten”, meint LA Fritz Dinkhauser.

Liste FRITZ: Vor Ausverkauf Aufklärung über Steuergelder!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol schaut auf das Geld der Tiroler Steuerzahler. Bevor es zu einem Ausverkauf der Tirol Milch kommt, braucht es Aufklärung darüber, welche Summen an öffentlichen Geldern in den letzten Jahren und speziell bei der Übersiedlung des Unternehmens geflossen sind.

Fritz Dinkhauser mit Milchkannen“Wir sind für die Unterstützung eines Tiroler Unternehmens, aber wir sind nicht dafür ein Unternehmen zuerst mit großzügigen Steuergeld-Geschenken zu bedenken und es dann umgehend nach Ober- oder Niederösterreich zu verscherbeln. Das ist nicht im Sinne der Tiroler Steuerzahler! Immerhin kursieren in Bauernkreisen riesige Summen, um die es allein bei der Übersiedlung der Tirol Milch von Innsbruck nach Wörgl gegangen sein soll. Statt um rund 45 Millionen Euro Investitionssumme gehe es um 65 Millionen Euro”, erklärt LA Dinkhauser.

Steixner gibt keine Arbeitsplatzgarantie für Tirol Milch Mitarbeiter ab!

ÖVP Agrarlandesrat Steixner hat im Landtag keine Arbeitsplatzgarantie für die Tirol Milch Mitarbeiter bei einem Verkauf nach Ober- oder Niederösterreich abgegeben. Überhaupt habe er keinen Einfluss bei der Tirol Milch, weil sie eine Genossenschaft der Bauern und nicht im Besitz des Landes sei.

“Wenn der Steixner mit der im Chaos versinkenden Tirol Milch jetzt nichts zu tun haben will, dann ist das so, wie wenn ein Bischof mit dem Papst nichts zu tun haben will”, sagt LA Dinkhauser.