Die Pressekonferenz zum Bürgertag 2013 der Liste Fritz

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird am Samstag, 30. November beim Bürgertag (=Parteitag) in den Ursulinensälen in Innsbruck die Resolution „Liste Fritz: Das soziale Gewissen Tirols“ besprechen und beschließen.

Soziale Schieflage in Tirol ist traurige Realität!

“Die soziale Schieflage im Land ist kein oppositionelles Schlechtreden, sondern tagtägliche Realität vieler Tirolerinnen und Tiroler. Ob bei den hohen und weiter steigenden Wohn- und Betriebskosten, ob bei den vielen Baustellen im Bildungsbereich, ob bei der Herausforderung, die Pflege langfristig zu sichern, oder bei der steigenden Armut tausender Tiroler, die Landesregierung hat dringenden Handlungsbedarf”, erklären Parteiobmann Fritz Dinkhauser, Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger.

Tirol: Niedrigste Einkommen – höchste Kosten für Leben und Wohnen

“Das Grundübel ist, dass die Einkommen in Tirol die niedrigsten in ganz Österreich sind, aber die Kosten fürs Wohnen und Leben in Tirol die höchsten. Diese Schere geht weiter auseinander und jede Landesregierung ist in der Rolle der Feuerwehr, sie ist zwar bemüht die akuten Feuer zu löschen, aber die Ursache für den Brand bekämpft sie nicht”, meint Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Liste FRITZ: Denen helfen, um die sich sonst keiner kümmert!

“Wir wissen für wen wir da sind, nämlich für diejenigen, denen sonst keiner hilft. Weil wir frei und unabhängig agieren können, sehen wir unsere Aufgabe darin, die sozialen Probleme vieler betroffener Tiroler aufzuzeigen und Lösungsvorschläge vorzulegen. Dazu wird die Resolution, die wir beim Bürgertag vorstellen, in der täglichen politischen Arbeit dienen”, bringen Parteiobmann Fritz Dinkhauser, Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger ihre Motivation auf den Punkt.

Zum Nachlesen:

Vier soziale Problemfelder: Wohnen, Bildung, Pflege, Armut

Ein Haus aus Geldscheinen“Um die hohen Wohnkosten zu senken, müssen wir mehr Angebot schaffen, dazu sind der soziale Wohnbau sowie die Wohnbaufördermittel zu verdoppeln. Wir wollen mit der Lüge aufräumen, dass die hohen Wohnkosten quasi ein Naturgesetz wären, weil es in Tirol so wenig Grund und Boden gibt. Fakt ist, es ist genug Platz vorhanden, nur 7,4 Prozent des Dauersiedlungsraumes sind verbaut”, erläutert Fritz Dinkhauser.

Soziale Dimension des Agrarunrechtes

“Auch das Agrarunrecht ist eine soziale Frage, denn dort geht es um 2 Milliarden Quadratmeter Grund und Boden sowie um Millionen Euro, die die Landesregierung den Gemeinden seit Jahrzehnten vorenthält. Weil die Gemeinden die Infrastruktur aber bezahlen müssen, trifft es alle Tiroler Gemeindebürger mit immer weiter steigenden Gebühren und Tarifen”, führt Andreas Brugger aus.

Kinderbetreuung, Pflege, Armut

“Hilfeschreie von Kinderbetreuungseinrichtungen, von pflegenden Angehörigen oder von Menschen, die sich die Heizkosten nicht mehr leisten können, zeigen, dass die Landesregierung im Landesbudget umschichten und soziale Schwerpunkte setzen muss. Wo und wie zeigen wir auf. Es geht nicht ums Nicht-Können, es geht ums Nicht-Wollen!”, meint Andrea Haselwanter-Schneider.