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Die Bürgerinnen und Bürger von Innsbruck wollen ihr Stadtoberhaupt direkt wählen. Das bestätigt nach dem klaren Votum der Volksbefragung in Innsbruck (73% dafür bei 69% Wahlbeteiligung) jetzt auch eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Stadtblattes eindrucksvoll. Demnach sprechen sich 73% für die Direktwahl aus.

„Wir haben den Antrag für die Einführung der Direktwahl dem Tiroler Landtag zur Beschlussfassung für Ende September vorgelegt. Jetzt liegt es an den anderen Parteien Farbe zu bekennen und dem Wunsch der Innsbruckerinnen und Innsbrucker nachzukommen”, unterstreicht LA Fritz Dinkhauser die Bedeutung seines Antrages für die kommende Sitzung des Tiroler Landtages.

Aktuelle Umfrage: 73% für Bürgermeister-Direktwahl in Innsbruck!

“Knapp drei Viertel der Innsbrucker wollen die Direktwahl, sie werden sich Luft machen, wenn die Stadt- und Landpolitiker ihren demokratischen Wunsch aus parteitaktischen Motiven vereiteln. Wer im Landtag gegen die Direktwahl stimmt, den werden die Bürger in Innsbruck abstrafen. Innsbruck darf keine Demokratie zweiter Klasse sein. Wenn die Bürger in allen anderen 278 Gemeinden und Bezirkshauptstädten in Tirol ihre Bürgermeister direkt wählen, dann muss das unter dem Motto ´Gleiches Recht für alle` auch für die Innsbrucker gelten“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Direktwahl als 1. Schritt für modernes Stadtrecht!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist der Beschluss, die Direktwahl einzuführen, ein erster Schritt hin zu einer Modernisierung des Innsbrucker Stadtrechtes. Es geht nicht um ein Drüberfahren über die Stadtpolitik, sondern im Gegenteil um einen Anstoß, Nägel mit Köpfen zu machen und sich um ein neues Stadtrecht zu kümmern. Es ist überhaupt kein Problem, die Direktwahl einzuführen und gleichzeitig das Stadtrecht zu erneuern, wenn es den politischen Willen dazu gibt.

Was zählt – Bürgerwille oder Parteitaktik?

„Es ist ein demokratiepolitisches Armutszeugnis der Tiroler Volkspartei, wenn das politische Ansinnen des ehemaligen Innsbrucker Bürgermeisters und späteren ÖVP Parteichefs und Landeshauptmannes für die Direktwahl dann nichts mehr gilt, wenn der ÖVP kein geeigneter Kandidat zur Verfügung steht. Es ist zudem ein demokratiepolitisches Armutszeugnis, dass die Stadtregierung von Für Innsbruck, SPÖ und ÖVP die Direktwahl zwar ins Koalitionsübereinkommen geschrieben hat, diesen Punkt aber nicht umzusetzen gedenkt. Offenbar zählen die Bürgeranliegen wenig, die parteitaktischen Befindlichkeiten aber alles“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.