Tunnel
„Die heutige x-te Brenner Basistunnel-Feier ist eine Verschaukelungs-Feier für die Tiroler und österreichischen Steuerzahler und steht unter dem Zeichen der Milliarden-Schuldenberge in Bund, Land und bei den ÖBB”, stellen Klubobmann LA Bernhard Ernst und LA Fritz Dinkhauser klar.

Platters-Pleite-Tunnel von Brüssel durchgesetzt!

“Der BBT ist kein Platter-Tunnel, er ist und bleibt ein Pleite-Tunnel, ein Milliardenprojekt, das von Brüssel, nicht von Platter ausgeht. Es geht um die rasche Verbindung Berlin-Palermo auf Kosten der österreichischen und italienischen Steuerzahler. ÖVP und SPÖ haben dafür 190 Millionen Euro, das sind mehr als 2,6 Milliarden Schilling, Tiroler Steuergeld zugesagt. Erbärmlich ist, dass die EU maximal ein Zehntel der heute geschätzten Kosten dazu zahlt. Der Milliardentunnel hat nichts mit Verkehrsverlagerung zu tun, der LKW-Transit rollt weiter durch das Land“, weiß LA Fritz Dinkhauser.

Verlagerung nicht garantiert, Zulaufstrecken fehlen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol steht fest, dass der Brenner Basistunnel eine finanzielle Hypothek für künftige Generationen, aber keine Lösung des Transitproblems bedeutet.

„Den Bürgern in Tirol machen ÖVP und SPÖ ein X für ein U vor, wenn sie behaupten mit dem Brenner Basistunnel das Transitproblem beseitigen zu können. Dieser weit mehr als 10 Milliarden Euro teure Tunnel ist alles andere als ein Verkehrsverlagerungsprojekt, er ist eine Kathedrale in der Wüste. Es fehlen nach wie vor alle notwendigen Rahmenbedingungen, um den Tunnel einen Sinn zu geben, etwa eine europarechtlich verbindliche Verlagerungsrichtlinie sowie die Finanzierung und Planung der Zulaufstrecken in Deutschland und Italien“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Unsinnig, unfinanzierbar, unverantwortlich – Baulobby setzt sich durch!

Das Milliardenprojekt Brenner Basistunnel in dieser Form ist für Tirol und Österreich angesichts noch nie dagewesener Schuldenberge unsinnig, unfinanzierbar und unverantwortlich.

„Brüssel will das Projekt mit allen Mitteln durchziehen, deshalb haben sie ständig Druck gemacht. Schließlich geht es um ein riesiges Bauprojekt für die internationale Baulobby. Die heimischen Firmen kommen nicht zum Zug, den Rahm schöpfen die Großkonzerne ab. Übrig bleiben die Steuerzahler in Tirol und Österreich. Österreich ist per heute mit mehr als 209 Milliarden Euro verschuldet, der Tiroler Schuldenberg ist mit 430 Millionen Euro so hoch wie noch nie und gebaut wird der Brenner-Pleite Tunnel von den ÖBB, die mit mehr als 20 Milliarden verschuldet sind. Wer heute angesichts solcher Schuldenberge den Brennertunnel feiert, handelt unverantwortlich“, sagt LA Fritz Dinkhauser.