Grund und Boden

„Was sie jetzt in der Gemeinde Zams fabriziert haben, ist das Spiegelbild der Moral in Tirol, eine Schein- und Billiglösung! Zuerst werden in einer Nacht und Nebel Aktion Grundgrenzen verschoben, natürlich zum Vorteil der Agrargemeinschaft. Dann werden über Jahre widerrechtlich Gewinne in die Taschen gewirtschaftet, die eigentlich den Zammer Bürgern zustehen. Und schlussendlich wird unter dem Druck der Medien-Öffentlichkeit und unter dem Druck der Anzeige an die Staatsanwaltschaft bzw. die Korruptionsstaatsanwaltschaft Friede geschlossen. Nach dem Motto, wir einigen uns und nichts ist passiert. Die Scheinheiligkeit dieser Vorgangsweise schreit zum Himmel, so billig kann man ein jahrelang geübtes Millionen-Unrecht nicht beseitigen“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Bürgermeister und Gemeinderat müssen Schaden aus der Vergangenheit wiedergutmachen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist diese Vorgangsweise keine Lösung die zur Nachahmung animieren sollte, denn der entstandene Schaden aus der Vergangenheit ist wiedergutzumachen.

„Das ist eine halbherzige Lösung, denn Unrecht bleibt Unrecht und Diebstahl am Bürger bleibt Diebstahl am Bürger! Der Bürgermeister und der Gemeinderat haben die Bürger zu vertreten und das Vermögen der Gemeinde zu verwalten. Sie müssen für die Gemeinde die entgangenen Gelder aus der Vergangenheit einfordern, das erklärt Strafrechtsexperte und Universitätsprofessor Dr. Andreas Scheil in seinem Gutachten unmissverständlich. Den Zammer Bürgern ist beträchtlicher finanzieller Schaden entstanden, dieser ist wiedergutzumachen!“, verlangt LA Fritz Dinkhauser.