Besuch der Liste Fritz in Landeck

Im Rahmen der fritzkommttour 2012 besuchen Fritz Dinkhauser, Klubobmann Bernhard Ernst und Andrea Haselwanter-Schneider heute den Bezirk Landeck. Auf dem Programm stehen Betriebsbesuche, Gespräche mit dem Regionalmanagement und mit Bürgermeistern, der Besuch des Kinderzentrums Landeck sowie der abendliche fritzstammtisch.

Bessere Bildung darf nicht am schlechten Nahverkehr scheitern!

„Ein regionaler Aufbruch und geistiger Umbruch in der Region ist zu spüren. Es macht Sinn, dass man nutzt, was vor der Türe liegt. So ist der Bezirk Landeck mit seinen Bemühungen um den Sommertourismus auf dem richtigen Weg, genauso trägt die Spezialisierung der Klein- und Mittelbetriebe im Bezirk Früchte. Qualität und Bildung ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung im Bezirk Landeck. Deswegen darf es nicht sein, dass Kinder, wie zum Beispiel in Nauders, seltener eine höhere Schule besuchen, weil der Schulweg zwei Stunden dauert. Hier braucht es einen besseren Nahverkehr, wie wir ihn im Landtag beantragt haben. Auch ein Fachhochschul-Studiengang für Tourismus ist im Tourismus-Bezirk Landeck mehr als überfällig“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Bezirk Landeck: Gemeinden zahlen weniger, Steuerzahler mehr!

„Mit der Ausschreibung vor zwei Jahren haben Platter und Tilg das Tiroler Rettungswesen erschüttert. Statt besser und billiger haben sie das Rettungswesen schlechter und teurer gemacht. Die Auswirkungen zeigen sich auch im Bezirk Landeck. Zwar bezahlen einzelne Bürgermeister weniger, die insgesamt gestiegenen Kosten muss das Land mit Steuergeldern übernehmen”, erläutert Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider und Bernhard ErnstPlatter, Tilg & Co. haben Rettungswesen verschlechtert!

“Bei den Krankentransporten gibt es zu Lasten der Patienten längere Wartezeiten und die Verunsicherung bei den hauptberuflichen und freiwilligen Mitarbeitern ist groß. Die Anmeldungen für den Rettungssanitäter-Kurs im Bezirk sind um die Hälfte eingebrochen. Zusätzlich brisant ist, dass die Rettungsvereine und damit die Freiwilligen für die Liquidität der Rettungsdienst Gesellschaft haften. Was es braucht ist eine Änderung des Rettungsgesetzes”, verlangt Bernhard Ernst.

Versprochen – gebrochen: Ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung!

„Der Landtag  hat mit dem 2010 beschlossenen Gesetz eine ganztätige und ganzjährige Kinderbetreuung für die Tiroler Familien beschlossen, die ÖVP-SPÖ Landesregierung hat sie umzusetzen. Die von ÖVP-Landesrätin Palfrader angekündigte Übergangsfrist von zwei Jahren ist verstrichen, von einem umfassenden Betreuungsangebot kann aber immer noch keine Rede sein”, meint Andrea Haselwanter-Schneider und legt eine schriftliche Anfrage der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für eine Bestandsaufnahme zur Umsetzung des Kinderbetreuungsgesetzes im Oktober-Landtag vor.

Familien und Tourismus brauchen gute Kinderbetreuung!

“Gerade im tourismusgeprägten Bezirk Landeck braucht es ganztägige Betreuung auch zu Randzeiten, in den Ferien und am Wochenende. Der Bedarf ist vorhanden, das beweist ein Interreg-Projekt, bei dem derzeit in Zusammenarbeit mit dem Kinderzentrum Landeck 300 Kinder betreut werden. Bis dieses Projekt ausläuft, muss Palfrader für die Umsetzung des beschlossenen Kinderbetreuungsgesetzes sorgen. Bessert sich das Angebot nicht, bleiben die schwarz-roten Sprüche zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie nur leere Phrasen“, stellt LA Andrea Haselwanter-Schneider klar.