Rettungssanitäter

„Die Bezirksleitstelle des Roten Kreuzes in Osttirol bleibt erhalten. Das ist ein klarer Sieg für die Osttiroler Bürger. Steixner musste sich schließlich dem breiten Widerstand beugen und seine Zentralisierungsphantasien aufgeben. Steixner steht jetzt vor dem Problem, wie die seit Jahren defizitäre Landesleitstelle – die Steuerzahler haben in den letzten Jahren mehr als 12 Millionen Euro zuschießen müssen – auf gesunde Beine zu stellen ist, sprich ohne öffentliche Zuschüsse auskommen soll“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Hintergrund:

Nicht nur für Verlierer Steixner bleibt übler Beigeschmack!

„Ein übler Nachgeschmack bleibt, denn die beiden Osttiroler Landtagsabgeordneten Köll und Blanik haben mit ihrer Zustimmung zum Rettungsgesetz im Landtag die Interessen und die bestmögliche Versorgung der Osttiroler Bevölkerung leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Um das Aus für die Bezirksleitstelle zu verhindern, bedurfte es jetzt eines regelrechten Kraftaktes vieler Beteiligter. Wir haben schon beim Beschluss des Rettungsgesetzes darauf hingewiesen, dass der Erhalt der Bezirksleitstellen für die Bürger Tirols ganz wesentlich ist und durch das neue Rettungsgesetz das Aus für ebendiese gut funktionierenden und bestens arbeitenden Leitstellen in den Bezirken droht. Damals wollten diejenigen, die sich heute als Retter feiern lassen, aber nichts davon hören“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Hintergrund:

Beispiel Osttirol beweist: Widerstand gegen ÖVP-SPÖ Landesregierung lohnt sich…

„So sehr uns der Erhalt der Osttiroler Leitstelle freut, so sehr hoffen wir, dass jetzt alle anderen Bezirke, die sich Steixners Zentralisierung unterworfen haben, umdenken. Die Rot Kreuz-Bezirksstelle in Schwaz hat jahrelang hervorragende Arbeit geleistet, auch der Bezirk Reutte hat eine ähnliche geografische Sondersituation wie Osttirol vorzuweisen”, erläutert Bernhard Ernst.

…eine Chance für andere Bezirke!

“Überhaupt gelten die Argumente für den Erhalt der Leitstelle in Osttirol, wie die geographische Eigenheit oder das Spezialwissen der örtlich kundigen Mitarbeiter, auch für alle anderen Bezirksleitstellen. In den anderen Bezirken haben sich die Abgeordneten der Regierungsparteien ÖVP und SPÖ nur nicht um den Erhalt der Bezirksleitstellen gekümmert, jetzt können sie dem Beispiel Osttirols folgen und Versäumtes nachholen“, animiert LA Bernhard Ernst die politischen Vertreter der anderen Bezirke für den Erhalt ihrer Leitstelle zu kämpfen.