Die Fritz-Tour auf Besuch in Reutte

Im Rahmen der fritzkommt tour2012 besuchen Fritz Dinkhauser und das Abgeordneten-Team heute den Bezirk Reutte. Auf dem Programm stehen Betriebsbesuche, Gespräche mit Unternehmern und Bürgermeistern sowie der fritzstammtisch.

Gesamtlösung für Verkehrsproblem fehlt

„Die Verlobung des Außerfern mit dem Allgäu wird langsam zur Ehe und die Verbindung mit dem Inntal geht immer mehr verloren. Das Außerfern als wichtiger Wirtschafts- und Lebensraum braucht endlich eine Gesamtlösung des Verkehrsproblems. Es braucht den Fernpass-Scheiteltunnel und den Tschirganttunnel. Die Bürger im Außerfern haben lange genug gewartet, ihr Verkehrsproblem hat die Landespolitik jetzt vordringlich zu lösen. Die Finanzierung ist aus den Einnahmen der Brenner Autobahn, die schon lange abbezahlt ist, auch möglich. Das ist neu zu verhandeln und die Aufgabe des Landeshauptmannes. Es kann nicht sein, dass Milliarden aus Tirol abfließen, dass Milliarden in den widersinnigen Brenner Basistunnel fließen und Millionen in Verkehrsprojekte im Inntal, dass aber gleichzeitig das Außerfern ständig leer ausgeht“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Innovationen für die Wirtschaft

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat heute die Firma AST Eis- und Solartechnik besucht und wird auch noch ein Wirtschaftsgespräch mit dem Plansee-Vorstand führen.

„Auf beide Unternehmen können die Bürger im Bezirk stolz sein. Innovation und Engagement schaffen Arbeitsplätze und das Weltunternehmen Plansee ist ein Markenzeichen für den Bezirk“, meint LA Fritz Dinkhauser.

Familienhilfe kaputt gespart

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol macht auf sinnlose Einsparungen im Sozialbereich, etwa bei der Familienhilfe, aufmerksam.

„Die ÖVP-SPÖ Landesregierung unter Soziallandesrat Reheis hat die Familienhilfe in Tirol kaputt gespart und den Landesbeitrag von 100.000 Euro gestrichen. So gibt es ein fixes Angebot der Familienhilfe nur mehr in Innsbruck Stadt und in Osttirol, in den anderen Bezirken mühen sich die Sozialsprengel ab, aber auch ihnen fehlt die Unterstützung. Familienhilfe ist dringend notwendig, eine Familienhelferin ist eine Krisenfeuerwehr für Notlagen, das Land darf diese Aufgabe nicht finanziell auf die Gemeinden oder auf den einzelnen Bürger abschieben. Wer Familienhilfe braucht muss zwischen 700 und 850 Euro pro Monat ausgeben, das ist für viele nicht machbar. Sozial gestaffelte Tarife und eine weitere finanzielle Unterstützung haben wir im Landtag beantragt (Antrag: Familienhilfe wieder leistbar machen und verankern), aber ÖVP und SPÖ haben diese Hilfe für die in Not geratenen Familien abgelehnt. Ihnen ist ein Betonplatz vor dem Landhaus mehr als sechs Millionen Euro wert, aber nicht 100.000 Euro für die Tiroler Familien“, ärgert sich FRITZ-Sozialsprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Bildungsvorstoß in ganz Tirol notwendig

LA Gottfried Kapferer freut sich über den Schwenk von Landeshauptmann Platter was die gemeinsame Schule der 10 bis 14 Jährigen betrifft. Allerdings sei eine Versuchsschule in Innsbruck zu wenig.

Bundesrat muss Verantwortung übernehmen

Bundesrat Stephan Zangerl ist enttäuscht über die ewige Zurückhaltung des Bundesrates. Den Spuk in Kärnten könnte der Bundesrat beenden, Neuwahlen herbeiführen und sich so auch vom Image des ewigen Beiwagerls des Nationalrats und der Parteien befreien. Schließlich sei der Bundesrat für die Länder da!