Liste Fritz zu Besuch bei Lantech

Mit einem Besuch des Lantech haben die Landtagsabgeordneten Fritz Dinkhauser, Andreas Brugger, Gottfried Kapferer und Bundesrat Stephan Zangerl heute die fritzkommt tour 2011 im Bezirk Landeck begonnen, anschließend gab es Gespräche mit Bürgermeistern der Region.

Industrie stärken!

„Der Bezirk Landeck ist kein Fluchtbezirk, aber ein Abwanderungsbezirk. In den letzten zehn Jahren haben knapp 1.000 Bewohner den Bezirk verlassen, nur aufgrund vieler Geburten ist die Gesamtbilanz noch knapp positiv. Aus dem einst stolzen Industriebezirk ist heute ein guter Tourismusbezirk geworden, aber von nur einem Standbein abhängig zu sein, ist ungesund. Herr Landeshauptmann, den Bezirk Landeck darfst du nicht links liegen lassen! Die Landespolitik muss der Region helfen, schon jetzt sind die Hälfte der Gemeinden im Bezirk stark verschuldet oder überschuldet. Es braucht einen Aufbruch statt der spürbaren Agonie“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Die Zermürbungstaktik von Platter, Steixner und der Agrarlobby

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol macht anlässlich ihres Bezirkstages auch auf die jüngsten Entwicklungen und Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes rund um das Unrecht Agrargemeinschaften aufmerksam.

„Die Wunderwaffe der Agrarlobby ist stumpf geblieben und hat nicht gegriffen, die Gemeinden haben auch beim Verwaltungsgerichtshof gewonnen. Aber von dem was den Gemeinden zusteht, sind nach wie vor rund dreiviertel strittig, etwa die Jagdpacht oder die Frage, wem die über den Eigenbedarf hinausgehenden Erträge aus Land- und Forstwirtschaft zustehen. Platter und Steixner verwehren den Gemeinden ihr rechtmäßiges Vermögen, die Bürger und Bürgermeister sollen mürbe gemacht werden und die sich irgendwann mit einem Almosen abspeisen lassen. Und fest steht, es geht um viel viele Millionen Euro für die Gemeinden“, erklärt LA Andreas Brugger.

LandeckGrenzkraftwerk Inn – Wertschöpfung muss in der Region bleiben!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist das Grenzkraftwerk Inn, GKI, ein wichtiges Thema.

„Die Berufung im UVP Verfahren soll den Inn als prächtigen Fluss erhalten und kein trauriges Rinnsal aus ihm machen, daher muss ausreichend Restwasser erhalten bleiben. Wir haben auch alternative Planungen vorgeschlagen, etwa einen unterirdischen Speicher. Ungeheuerlich ist, dass die ÖVP-SPÖ Landesregierung gegen die betroffenen Tiroler Gemeinden arbeitet anstatt ihnen zu helfen. Die Wertschöpfung aus der Energiewirtschaft muss in der Region bleiben, der Bezirk Landeck darf nicht leer ausgehen. Diese Gelder sind schließlich eine Möglichkeit, um die Region nachhaltig zu stärken“, sagen LA Fritz Dinkhauser und LA Andreas Brugger.