Fritzkommt Tour 2011

Energieautarkes Arbeiten ist möglich – Archeneo macht es vor

Zum Auftakt der fritzkommt tour2011 im Bezirk Kitzbühel haben die Landtagsabgeordneten Fritz Dinkhauser, Bernhard Ernst und Gottfried Kapferer heute den energieautarken Wirtschaftspark Archeneo in Oberndorf besucht.

„Tirol muss Archeneo werden. Das Gebäude mit 5.700 Quadratmeter Fläche ist in moderner Holzbauweise errichtet und läuft energieautark. Die Energie, die verbraucht wird, wird selbst erzeugt. Schade ist, wie viele Prügel die Politik den Betreibern zwischen die Füße wirft, so bekommen sie hier nur einen Einspeisetarif für den Photovoltaik-Strom von 5 Cent pro Kilowattstunde, während die Politik in Deutschland 38 Cent bezahlt. Hier sind die Landespolitik und die TIWAG gefordert, denn ein höherer Einspeisetarif könnte einen Boom beim Sonnenstrom auslösen, was den kleineren und mittleren Betrieben Umsatz bringt, Arbeitsplätze schafft und den Menschen jeden Tag Geld für Strom- und Heizkosten spart. Gerade der Gemeinnützige Wohnbau in Tirol muss das erfolgreiche Konzept Archeneo kopieren und umsetzen“, erklären Fritz Dinkhauser, Bernhard Ernst und Gottfried Kapferer.

Fritz Dinkhauser und Bernhard ErnstKinderbetreuung: Ganztägig & ganzjährig ist das Ziel

Im Rahmen der Bezirkstour in Kitzbühel macht die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol auf den Nachholbedarf bei der Kinderbetreuung im Bezirk aufmerksam.

„Ganztägig und ganzjährig ist nicht umgesetzt! Von den 20 Gemeinden im Bezirk haben 12 eine Kinderkrippe für unter 3 Jährige, 8 Gemeinden haben keine, das sind 40%. Wiederum nur 42% der Kinderkrippen im Bezirk haben ganztags geöffnet und nur jede Dritte hat den ganzen Sommer offen. Schlecht schaut es bei den Kindergärten aus. In keiner Gemeinde ist der Kindergarten ganzjährig durchgehend geöffnet, 90% der Kindergärten haben Jahresferien wie die Schulen. Und nur 30% der Kindergärten haben ganztags von 7.30 bis 15.30 Uhr offen. Herr Platter, Frau Palfrader, vom kinderfreundlichsten Land ist da wenig zu sehen, erfüllen sie das, was der Landtag beschlossen hat, nämlich eine ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Liste Fritz kämpft für mehr Bürgernähe

„Wir reden nicht nur von Bürgernähe, sondern tun etwas dafür. So haben wir beantragt, Ergebnisse von Volksbefragungen auf Gemeindeebene verbindlich machen, wenn mindestens 25% der Wahlberechtigten hingehen. Das machen sie auch in Bayern und Baden-Württemberg. Zudem haben wir auch eine öffentliche Fragestunde oder Frageviertelstunde im Gemeinderat beantragt. ÖVP und SPÖ haben beides abgelehnt, weil sie sich vor den Bürgern fürchten“, sagt Landtagsabgeordneter Gottfried Kapferer.