Fritz Dinkhauser vor dem Bergisel Museum

„ÖVP und SPÖ haben das teuerste Lügengebäude Tirols zu verantworten. Was sie versprochen haben, haben sie nicht gehalten. Das ist eine Chaos-Regierung mit einem Chaos-Museum”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Millionen für Bürger statt für Prestige-Projekte!

“ÖVP und SPÖ haben mit 430 Millionen Euro den höchsten Schuldenberg aller Zeiten angehäuft. Die Tiroler brauchen kein weiteres Prestige-Projekt, für das sie jährlich Unsummen zahlen müssen, sondern Geld für Bildung, Pflege und Arbeitsplätze. Die Landesregierung hat jenen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Bei 100.000 armutsgefährdeten Tirolern hat sie genug zu tun. Das Kappl von DJ Ötzi, die Pfeife vom Walli und die Spendierhosen von Platter und van Staa brauchen keine Dauerausstellung“, stellt LA Dinkhauser klar.

Baukosten ums Fünffache explodiert!

Die Kritik der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fußt auf dem Bericht des Tiroler Landesrechnungshofes. Demnach sind die Bau- und Betriebskosten explodiert (alle Details siehe Pressereader):

  • Baukosten: von 5,5 Mio. € (2006) auf 25,25 Mio. € (2010)!

  • Betriebskosten: von 0 € (Juli 2007) auf 7.000 € (Ende 2007) auf 390.000 € (2011)

  • Notwendiger jährlicher Zuschuss: Minimalvariante 473.100 €Maximalvariante 674.575 €

  • Riesenrundgemälde: um 70.000 € zu teuer angekauft

ÖVP-SPÖ Großmannssucht – Sparen bei den Bürgern!

„Diese ÖVP-SPÖ Landesregierung ist reif fürs Museum. Das Bergisel Museum spiegelt die Großmannssucht wider, mit der Platter, Gschwentner und Co. die Steuergelder der Tiroler ausgeben. Gleichzeitig sparen sie bei den Menschen, beim Heizkostenzuschuss, bei der Pendlerförderung, bei der Schulstarthilfe, bei der Schuldnerberatung und bei den Arbeitnehmern”, verweist LA Dinkhauser auf Einsparungen im Landesbudget.

ÖVP-SPÖ geizen bei den Bürgern und prassen bei Prestige-Projekten! 

“Die Tiroler plagen sich mit den österreichweit schlechtesten Einkommen und höchsten Kosten fürs Leben und Wohnen, die ÖVP-SPÖ Landesregierung setzt ihnen dafür mit dem Bergisel Museum, dem Landhausplatz, dem Agrazentrum West ein Prestige-Projekt nach dem anderen vor die Nase. Klar, dass dieses Geld für die Bürger fehlt“, zeigt LA Dinkhauser auf.

Bergisel als Fass ohne Boden… Fritz Dinkhauser vor dem Bergisel Museum

„Ich habe Sorge, dass das Bergisel Museum vielleicht ein Konkursfall, aber sicher ein laufender Zuschussbetrieb wird. Die Baukosten haben sich verfünffacht, jährlich müssen die Steuerzahler bis zu 700.000 Euro zuschießen. Wo bleibt da die Verlässlichkeit und die Nachhaltigkeit? Bedenkenlos und sorglos geben Platter, Gschwentner und Co. das Geld der Tiroler aus, sie verkaufen die Bürger für dumm und stellen sie vor vollendete Tatsachen!”, ärgert sich LA Dinkhauser über diese Dreistigkeit der Landesregierung.

…und ohne Konzept!

“Dem Bergisel Museum fehlen außerdem ein inhaltliches Konzept und ein Verkehrskonzept, genauso wie der Rundwanderweg. Die Eröffnung zu verschieben, bis alles fertig ist, macht Sinn. Ein Nachnutzungskonzept für die Rotunde fehlt bis dato auch!“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

 

Zum Nachschauen:

“Das Bergiselmuseum im Visier des Landesrechnungshofes”