Geldstapel

„Wenn das Land und die Leute finanziell aus dem letzten Loch pfeifen, braucht es keinen Palast für den Fürsten. Man kann zum Bergisel Museum stehen wie man will. Wissen muss man aber, dass das Museum mehr kosten wird, als der Landtag jemals beschlossen hat. Die Kosten für das Museum hat die Landesregierung ständig nach oben geschraubt, von 8 Millionen auf 20 Millionen und jetzt liegen wir bei 25 Millionen Euro”, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

Bergisel Museum bringt laufende Kosten für Steuerzahler!

“Wissen muss man auch, dass neben den Baukosten laufende Kosten entstehen. So reichen die geschätzten rund 400.000 Euro für die jährlichen Betriebskosten nur dann aus, wenn mindestens 45.000 Besucher pro Jahr ins Museum strömen. So verkauft die ÖVP-SPÖ Landesregierung die Menschen für dumm. Das Bergisel Museum wird in den kommenden Jahren Millionen Euro an Ausgaben bringen, für die die Tiroler Steuerzahler aufzukommen haben“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Geld für Prestigebau, streichen bei Leistungen für die Bürger!

Kein Verständnis hat die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für einen derart leichtfertigen Umgang mit Steuermillionen, wenn ÖVP und SPÖ gleichzeitig bei dem als Unterstützung für die Menschen eingeführten Solidaritätsfonds mehr als 1,6 Millionen Euro (2010 auf 2011) streichen.

Im Solidaritätsfonds finden sich die Ausgaben für die Schuldnerberatung, für den Heizkostenzuschuss, für die Pendlerförderung und für die Schulstarthilfe:

  • Schuldnerberatung → minus 70.000 €
  • Heizkostenzuschuss → minus 335.000 €
  • Pendlerförderung → minus 100.000 €
  • Schulstarthilfe → minus 1.100.000 €
  • Gesamt → minus 1.605.000 €

Mit Prestigepolitik statt Bürgerpolitik setzen ÖVP und SPÖ falsche Schwerpunkte!

„Das ist ein weiteres Armutszeugnis dieser ÖVP-SPÖ Landesregierung. Es zeigt ihre total falsche Schwerpunktsetzung. Statt Bürgerpolitik machen sie Prestigepolitik. Wenn die Kassen voll sind, werden das die Menschen noch verstehen, aber wenn viele Tiroler heute jeden Euro zweimal umdrehen müssen, das Land Tirol mit 430 Millionen Euro so hoch verschuldet ist wie noch nie und auch die Gemeinden mit einem Schuldenberg von 817 Millionen Euro zu kämpfen haben, dann hört sich die politische Toleranz auf“, stellt LA Dinkhauser klar.