Der fritzstammtisch in Innsbruck

„Es ist schön, dass ihr alle da seid“, eröffnet Fritz Dinkhauser den fritzstammtisch in Innsbruck. Vieles hat sich seit dem letzten Stammtisch in Innsbruck getan.

Für den Alpeinerbach im Stubaier Oberbergtal hat sich LA Gottfried Kapferer stark gemacht. Ein rauschender Gebirgsbach, der seit Jahrzehnten auf Höhe der Alpeineralm im Stollen der Tiwag für das Kraftwerk Kühtai verschwindet. Zurück bleibt ein verkarstetes Bachbett. Das ganze Tal leidet unter dem dadurch entstandenen Wassermangel. Gottfried Kapferer fordert, dass der Alpeinerbach zumindest 20%  Restwasser führen muss und die Tiwag nicht mehr das gesamte Wasser ableiten darf. Die ÖVP-SPÖ-Regierungsparteien haben seinen Antrag im Landtag abgelehnt. Aufgeben will er deshalb aber noch lange nicht.

„Mehr Geld für Menschen statt für Beton“, wünscht sich Gesundheitssprecherin LA Andrea Haselwanter-Schneider im Gesundheitsbereich. Immer mehr Alten- und Pflegeheime werden gebaut, dabei wollen die Menschen lieber Daheim statt im Heim alt werden. Dafür braucht es aber unter anderem mehr Geld und Engagement bei der mobilen Pflege. Auch die pflegenden Angehörigen müssen unterstützt werden. “Es nützt auch nichts eine weitere Schule für Pfleger und Pflegehelfer zu bauen, wenn die Arbeitsbedingungen dermaßen schlecht sind, dass es schwer fällt die neuen Klassen zu füllen. Ein Umdenken im System ist notwendig”, ist Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Klubobmann Bernhard Ernst erzählt von seinen Erfahrungen nach 5 Jahren in der Opposition. „Unsere Aufgabe als Opposition ist es zu kontrollieren und da sind wir knallhart. Vieles haben wir in den letzten Jahren aufgezeigt.“ Dazu zählen unter anderem die Missstände bei der Lebenshilfe Tirol, die Zustände am Fohlenhof Ebbs und auf die Unstimmigkeiten bei der Landesbank Hypo Tirol. Auch die von der listefritz – bürgerforumtirol initiierte Überprüfung der Schultz-Gruppe hat einiges zu Tage gebracht.

 

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