Frisches Gemüse

Konsumenten sind verunsichert!

Täglich werden die Konsumenten verraten und verschaukelt. Egal ob Gammelfleisch, Analogkäse oder Geflügelpest, jetzt ist es das Biogemüse, das für den nächsten Skandal sorgt. Die Menschen sind verunsichert und wissen schon nicht mehr was sie noch essen können, sollen und wollen. Das ist die große Chance Tirols. Tirol ist Naturland und Naturkostland und die Politik hat die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Wo Tirol drauf steht, muss Tirol drin sein

Das Bürgerforum Tirol – Liste Fritz fordert die eindeutige Kennzeichnung von Tiroler Lebensmitteln und eine neue Agrarpolitik.„Bei der Fülle an Lebensmittelkennzeichnungen und dem Dschungel an unterschiedlichen Gütesiegeln kann sich niemand mehr orientieren. Als Konsument ist man schlichtweg überfordert und wird ständig angelogen. ‘Bei meiner Ehr’ darf kein bedeutungsloser Spruch sein, sondern muss als Gütesiegel gelten. Die Konsumenten wollen den Lebensmitteln wieder Vertrauen können. Nicht Milch aus Ungarn oder Oberösterreich in Tiroler Verpackung. Keine Dänische Sau im Tiroler Speck. Wir brauchen eine klare Kennzeichnung von regionalen Tiroler Produkten. Wo Tirol drauf steht muss auch Tirol drin sein. Das Herkunftsland ist das Entscheidende und nicht das Verarbeitungs- bzw. Verpackungsland”, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Förderung kleiner Bauern statt industrieller Landwirtschaft

“Wir brauchen in Tirol keine industrielle Landwirtschaft, bei der nur die Großen profitieren und die Kleinen jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen. In den letzten 20 Jahren haben 15.000 Tiroler Bauern die Stalltüren für immer geschlossen, die derzeitige Agrarpolitik geht an den wahren Bedürfnissen der Bauern vorbei“, führt Fritz Dinkhauser aus.

Umdenken auch bei den Konsumenten

Nicht nur Politik und Bauern sind aufgefordert umzudenken. Das Bürgerforum Tirol – Liste Fritz nimmt auch die Konsumenten in die Pflicht.

„Erdbeeren und Bananen im Winter sind für uns ganz normal. Jedes Obst und jedes Gemüse ist das ganze Jahr verfügbar. Doch das ist der Tod für regional und natürlich erzeugte Lebensmittel. Wir müssen zurück zum Ursprung. Das gilt für Erzeuger und Konsumenten gleichermaßen. Wir brauchen regionale Produkte, denen wir wieder vertrauen können und eine starke Marke Tirol, die für Natürlichkeit und Ehrlichkeit steht. Deshalb hab ich schon 2009 im Landtag den Antrag eingebracht, dass regionale Produkte der Bauernschaft in Landesunternehmen eingesetzt werden sollen. Davon profitieren die Konsumenten und die Bauernschaft“, führt LA Fritz Dinkhauser aus.