Ein Arzt

In einer Befragung der Tiroler Spitalsärzte sagen 40%, dass sich die Arbeit im Krankenhaus in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert hat. Für 89% der befragten Spitalsärzte herrscht Personalknappheit.

Ärztebefragung ist Watschn und Auftrag für ÖVP-Landesrat Tilg!

Diese Ärztebefragung ist ein vernichtender Befund für die Gesundheitspolitik der Tiroler Landesregierung. Sie ist eine Watschn für den zuständigen ÖVP-Landesrat Bernhard Tilg und gleichzeitig ein Auftrag, endlich zu reagieren. Die Probleme an den Spitälern lassen sich nicht mehr mit Maßnahmen in homöopathischen Dosen bekämpfen. Ein 5-Millionen-Euro Gehaltspaket für Jungärzte ist notwendig und richtig, aber Landesrat Tilg muss erkennen, dass es am Grundproblem wenig ändert”, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

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Liste Fritz Klubobfrau Andrea Haselwanter-SchneiderMehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen notwendig!

“Wenn 89% der befragten Spitalsärzte über Personalknappheit klagen, darf die Landesregierung nicht länger die Augen evrschließen. Es braucht mehr Spitalsärzte, damit sich für diejenigen, die Dienst tun, die Arbeitsbedingungen, die von Stress, Zeitdruck, der problematischen Überstunden- und Nachtdienstsituation geprägt sind, entspannt. Wenn ÖVP-Landesrat Tilg dazu nicht in der Lage ist, dann riskiert er die gute Gesundheitsversorgung der Tiroler massiv”, ist Andrea Haselwanter-Schneider besorgt.

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Was für Ärzte gilt, gilt auch für Pflegepersonal!

Was die Ärzte betrifft, gilt natürlich auch für das Pflegepersonal. Auch sie leiden unter mangelnder Wertschätzung, unter schlechter Bezahlung und unter schwierigen Arbeitsbedingungen bei gleichzeitig enormer Verantwortung. ÖVP-Landesrat Tilg verschließt seit Jahren die Augen vor den tatsächlichen Problemen an den Spitälern und hat erst auf Druck und Protestankündigung der Ärzte zu einem Gespräch geladen. Sein Problem ist, dass er mit den Betroffenen nicht redet und sich ihre Probleme gar nicht direkt von ihnen anhören will. Nicht umsonst hat er die Ärzteversammlung im April nicht besucht, was seine fehlende Wertschätzung unter Beweis stellt. Er meint, mit dem x-ten Arbeitskreis seiner politischen Verantwortung nachgekommen zu sein”, kritisiert Klubobfrau Andrea HAselwanter-Schneider.

Land und Bund stehen in der Pflicht!

“Der zuständige ÖVP-Landesrat Bernhard Tilg muss dafür sorgen, dass sich die Lohnsituation für alle Mitarbeiter in den Spitälern bessert, dass die Arbeitsbedingungen durch mehr Personal entkrampft werden und dass auch mehr Jungärzte nachkommen können, was schon mit den Aufnahmetests fürs Medizinstudium beginnt. Wenn nur jeder fünfte Interessierte einen Studienplatz an der Medizinuniversität in Innsbruck bekommt, werden später eben auch die Ärzte fehlen. Hier stehen die ÖVP-Parteifreunde, Landesrat Tilg und Minister Töchterle, in der Pflicht. Es geht um nicht weniger als die Gesundheitsversorgung der Tiroler Bevölkerung!”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider klar.

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