Karte von Tirol mit Reutte hervorgehoben

“Nirgendwo in Tirol fließen so wenige Bedarfszuweisungen wie in Reutte”, kritisiert Fritz Dinkhauser. Nur etwa acht Prozent der landesweiten Mittel landen im Außerfern. Bedarfszuweisungen sind Bundesgelder, die den Gemeinden zustehen und nur vom Land ausbezahlt werden.

Am wenigsten Geld fließt an die Gemeinden im Außerfern…

Bestätigt wird Fritz Dinkhauser durch die Zahlen des Landes (2011):

  • 7,1 Mio. € – Bezirk Reutte – 9. und letzter Platz
  • 7,8 Mio. € – Bezirk Landeck – 8. Platz
  • 8,0 Mio. € – Bezirk Imst – 7. Platz
  • 8,2 Mio. € – Bezirk Lienz – 6. Platz
  • 8,5 Mio. € – Bezirk Kufstein – 5. Platz
  • 8,6 Mio. € – Bezirk Kitzbühel – 4. Platz
  • 9,0 Mio. € – Bezirk Innsbruck-Stadt – 3. Platz
  • 9,4 Mio. € – Bezirk Schwaz – 2. Platz
  • 14,6 Mio. € – Bezirk Innsbruck-Land – 1. Platz

…obwohl die Pro-Kopf Verschuldung dort am höchsten ist!

“Für mich ist es unverständlich, dass in den Bezirk Reutte am wenigsten Mittel fließen, obwohl die Pro-Kopf Verschuldung mit mehr als 2.000 Euro die höchste ist. Das passt nicht zusammen. Ich bin auch überzeugt, dass das Außerfern eine bessere Anbindung an den Zentralraum braucht, das kann helfen”, setzt sich Fritz Dinkhauser für eine gerechtere Verteilung der Mittel ein.

Zum Nachlesen: “Außerferns Orte sind durchwegs hochverschuldet”, Tiroler Tageszeitung, 10. Oktober 2012