Hubschrauber Rettung

In wenigen Monaten wird die Rot-Kreuz Leiztstelle in Lienz zugesperrt. Die Zuteilung der Rettungsteams erfolgt dann, wie in allen anderen Bezirken, zentral über die Leitstelle in Innsbruck.

Wer in Innsbruck für das Rettungsgesetz stimmt…

„Mit dem Beschluss des neuen Rettungsgesetzes im Tiroler Landtag haben ÖVP und SPÖ das Ende der eigenständigen Rot-Kreuz-Bezirksleitstellen besiegelt. Mitgestimmt haben im Landtag auch ÖVP-Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Andreas Köll und SPÖ-Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin Elisabeth Blanik”, berichtet Klubobmann LA Bernhard Ernst.

…braucht in Lienz nicht das Aus für die RK-Leitstelle beweinen!

“Jetzt wegen des drohenden Endes für die Rot-Kreuz Leitstelle in Krokodilstränen auszubrechen, können sich sowohl Köll als auch Blanik sparen. Sie sollen aufhören die Osttiroler für dumm zu verkaufen. Ihre unehrliche schwarz-rote Politik entlarvt sich von selbst, wenn sie in Lienz über das Ende der eigenständigen Leitstelle lamentieren und in Innsbruck genau dafür die Hand zum Beschluss aufheben“, zeigt sich Klubobmann LA Bernhard Ernst verärgert.

Eine zentrale Leitstelle für ganz Tirol hat Schwächen

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat vor dem Beschluss des Rettungsgesetzes im Tiroler Landtag auf das Ende der eigenständigen Leitstellen hingewiesen. Erst am vergangenen Wochenende hat sich die Absurdität einer zentralen Leitstelle für ganz Tirol anstatt eigenständiger Bezirksleitstellen einmal mehr gezeigt.

„Obwohl beim Schemenlaufen in Imst zig Rettungsteams im Einsatz waren, hat die Leitstelle bei einem Notfall in einem Wirtshaus ein Rettungsteam aus Landeck angefordert. Die haben dann knapp eine halbe Stunde gebraucht und vor der Wirtshaustür haben die anderen Rettungsmannschaften gestanden. Dafür können weder die Retter noch die Mitarbeiter der Leistelle etwas dafür, verantwortlich sind ÖVP und SPÖ, die dieses unselige Rettungsgesetz gegen alle Einwände von Praktikern durchgedrückt haben“, erklärt LA Bernhard Ernst.

Rettungswesen a la ÖVP und SPÖ: Teurer und schlechter statt besser und billiger!

Das Rettungswesen in Tirol, das ÖVP und SPÖ unter Federführung von ÖVP-Landesrat Tilg total umgebaut haben, offenbart jetzt seine neuen Problemstellen für die Bürger und Steuerzahler.

„Tilgs neues Rettungsgesetz hat die Rettung teurer und schlechter statt billiger und besser gemacht, wie von ÖVP-Landesrat Tilg versprochen. Die Opposition im Tiroler Landtag unter der Federführung der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat genau davor gewarnt, die Vertreter von ÖVP und SPÖ haben all diese Warnungen in den Wind geschlagen. Umso unehrlicher ist es daher jetzt, so zu tun, als würden sie von den Folgen überrascht. Tilgs neues Rettungsgesetz frustriert die tausenden Freiwilligen, es macht das Rettungswesen für die Tiroler Steuerzahler teurer – wie ein 4,5 Millionen Euro schwerer Sonderzuschuss im 1. Quartal dieses Jahres vom Land an die Rettungsgesellschaft beweist – und es wirkt sich für die Bürger im Land mit Einschränkungen aus. Dies wird sich in Osttirol mit dem Ende für die Leitstelle Lienz genauso zeigen, wie in den anderen Bezirken, deren eigenständige Leitstellen ÖVP und SPÖ schon aufgelöst haben“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.