Arbeitslosigkeit treibt Menschen ins Abseits

Wie das AUA-Management bekannt gegeben hat, werden am Standort Innsbruck 109 Mitarbeiter von Tyrolean ihren Arbeitsplatz verlieren, das ist jeder vierte Arbeitsnehmer am Standort Innsbruck! Die betroffenen Mitarbeiter erhalten ein Angebot nach Wien zu wechseln.

“Diese rücksichtslose Attacke auf die Tyrolean-Mitarbeiter ist eine Bruchlandung für das Management was seine Glaubwürdigkeit anbelangt. Obwohl die Tyrolean-Mitarbeiter stets vorbildlich und profitabel gearbeitet und sämtliche Sparpakete mitgetragen haben, wird am Standort Innsbruck jetzt jeder vierte Arbeitsplatz gestrichen. Für viele der betroffenen Mitarbeiter wird ein Wechsel nach Wien keine wirkliche Alternative sein können”, ist LA Andrea Haselwanter-Schneider verärgert.

Wieder wandern Top-Jobs aus Tirol anch Wien!

“Das Vertrauen in das Management der ehemaligen staatlichen AUA, die mit einer 500 Millionen Euro Mitgift aus der Steuerzahlerkasse an die Lufthansa verkauft worden ist, ist schwer erschüttert. Erst recht, wenn die AUA-Führung jetzt von einer Standortgarantie für Innsbruck nichts wissen und diese auch nie abgegeben haben will. Es regiert Zentralismus pur, der Arbeitsplatz- und Wirtschaftsstandort Tirol verliert wieder 100 qualifizierte und hochwertige Arbeitsplätze nach Wien und die ÖVP-SPÖ Landesregierung schaut ideenlos zu”, zeigt sich Andrea Haselwanter-Schneider besorgt.

Platters verbaler Aufschrei wenig glaubwürdig!

Verwundert ist die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol über den verbalen Aufschrei von ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter.

“Zu Recht findet Landeshauptmann Platter den Abbau von 100 Tyrolean-Arbeitsplätzen durch das AUA-Management absurd, genauso absurd und verwerflich hätte er auch den schon erfolgten Abbau von 100 Mitarbeitern bei der Landesbank Hypo Tirol sowie die zusätzlichen, 100 angekündigten Job-Streichungen bei der Landesbank Hypo finden sollen. Zu den gestrichenen Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter der Landesbank ist von ihm aber kein Wort zu hören, wohl weil er für die 100 Prozent im Landesbesitz stehende Landesbank persönlich zuständig ist. Wo er selbst handeln kann, tut er nichts, wo er ein anderes Management kritisieren kann, spielt er den verbalen Watschentanz. Das ist durchsichtig und unglaubwürdig”, meint Haselwanter-Schneider.

Landeshauptmann Platter gefordert: Arbeitsplatzgarantie für die verbleibenden 300 Tyrolean-Mitarbeiter notwendig!

“Landeshauptmann Günther Platter ist gefordert, er hat sich das AUA-Management an den Verhandlungstisch zu holen, um zumindest eine Arbeitsplatzgarantie für die verbleibenden 300 Mitarbeiter von Tyrolean am Standort Innsbruck zu erreichen“, verlangt LA Andrea Haselwanter-Schneider vollen politischen Einsatz für die verbleibenden Mitarbeiter in Tirol.

Zum Nachlesen: 

Bericht der Tiroler Tageszeitung zur Tyrolean