Fritz-Stammtisch

„Jeden Tag wird es noch schlimmer. Jedem von uns geht es so, wenn er sich die neuesten Nachrichten vom Tiroler Arbeitsmarkt anhoert. Dabei dürfen wir die Schicksale hinter den Zahlen nicht übersehen. In der Zeitung liest man von 20 Gekündigten da und 100 Entlassenen dort, es geht aber um Familien, um Kinder, um Menschen mit finanziellen Belastungen. Wir müssen in der Krise vor allem auf die Kleineren und Mittleren Unternehmen setzen. Sie haben die höchste Bereitschaft die Mitarbeiter zu behalten und nicht auf die Straße zu stellen. Die großen Betriebe im Land haben in den letzten Jahren so viel verdient wie noch nie, jetzt müssen sie auch ihre soziale Verantwortung für ihre Mitarbeiter zeigen!“, sagt LA Fritz Dinkhauser zur aktuellen Arbeitsmarktkrise beim FRITZ-Stammtisch.

Die Landtags-Abgeordneten Bernhard Ernst und Gottfried Kapferer berichten über ihre Initiativen im vergangenen März Landtag. Auch über die undemokratische Praxis der Regierungsparteien von ÖVP und SPÖ, so gut wie jeden Antrag der Opposition einfach abzulehnen.

„Wir haben in den vergangenen sechs Landtagen 49 Anträge gestellt. Dazu 49 schriftliche Anfragen. Wir haben Ideen und Vorschläge zu wichtigen Themen und Zukunftsfragen des Landes, etwa Kinderbetreuung, Nahverkehr oder Bildung eingebracht und Fragen zur Tiroler Energiezukunft gestellt. Haben die Abgeordneten der Regierungsparteien zuerst alles abgelehnt, so haben sie jetzt ihre Strategie geändert. Jetzt setzen sie die Anträge aus. Die Folge ist, dass die Themen nicht behandelt und auf die lange Bank geschoben werden. Dabei hat Landeshauptmann Platter in seiner Regierungsrede angekündigt, keine gute Idee der Opposition auszuschlagen“, berichtet Klubobmann LA Bernhard Ernst.

„Was Fritz Dinkhauser schon als AK-Präsident gesagt hat, belegen jetzt wieder ganz aktuelle Studien. Das System der Leistungsgruppen gehört abgeschafft, es liegt völlig daneben. Es bringt weder für die guten Schüler etwas noch nützt es den schwächeren Kindern. Wir sind jetzt in einem Zwischenspiel auf dem Weg zur gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen. Dieser Erfolgslauf ist nicht mehr aufzuhalten!“, erzählt LA Gottfried Kapferer über den Erfolgslauf der Neuen Mittelschule.