Armut

Liste Fritz kämpft gegen Kinderarmut in Tirol!

Laut Sozialbericht 2009/2010 des Landes Tirol sind rund 80.000 Tiroler armutsgefährdet, darunter 20.064 Tiroler Kinder und Jugendliche. Diese Kinder und Jugendlichen leben in 12.772 armutsgefährdeten Haushalten. Laut Landesstatistik sind damit mehr als ein Viertel, genau 26%, aller Armutsgefährdeten in Tirol Kinder.

Tirol als familienfreundlichstes Land? 20.000 armutsgefährdete Kinder sprechen dagegen!

„Die Kinderarmut und die Millionäre in Tirol nehmen zu. Platter hat das familienfreundlichste Land angekündigt, 20.000 armutsgefährdete Kinder sprechen dagegen. Die ÖVP-SPÖ Landesregierung muss sich hinterfragen und die Wurzel der Armut bekämpfen, etwa den Bildungsnotstand”, verlagt LA Fritz Dinkhauser.

Einkommens-, Bildungs-, Wohnungsarmut bekämpfen!

“Die Tragik ist nicht nur die Einkommensarmut, sondern auch die Bildungsarmut. So bekommen heuer mehr als 300 Tiroler Hauptschüler trotz positivem Hauptschul-Abschluss keinen Platz in einer weiterführenden Schule. Dazu kommen die Wohnungsarmut in Tirol – Innsbruck ist das teuerste Pflaster – und die höchsten Lebenserhaltungskosten. ÖVP und SPÖ sind nicht in der Lage, Konzepte dagegen vorzulegen und umzusetzen, aber sie lehnen andere Konzepte ab. Wir haben allein mehr als 10 Anträge für mehr Chancen durch bessere Bildung eingebracht. Tirol ist ein soziales und ein politisches Notstandsgebiet“, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

Armut in Tirol: 14.000 Kinder manifest arm und vom Leben ausgeschlossen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist es alarmierend, wenn laut Sozialbericht des Landes 10% der Tiroler Kinder und Jugendlichen als manifest arm gelten. Das sind mehr als 14.000 Kinder und Jugendliche!

„Diesen mehr als 14.000 Tiroler Kindern und Jugendlichen  können ihre Eltern aufgrund niedriger Einkommen den Mindestlebensstandard, etwa eine angemessen warme Wohnung, nicht bieten. Auch die rechtzeitige Bezahlung von Rechnungen für Miete, Betriebskosten, Kredite, Wasser-, Müll- oder Kanalgebühren geht sich nicht aus. Notwendige Arzt- oder Zahnarztbesuche, neue Kleidung, einmal im Monat Freunde oder Verwandte zum Essen einladen oder unerwartete Ausgaben sind finanziell ebenfalls nicht möglich. Das ist eine Schande!“, findet LA Dinkhauser.

Konkreter FRITZ-Vorschlag: Sondertarife auf Strom und Gas für die, die es brauchen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol will den Menschen helfen, die sich nicht selber helfen können. Konkrete Vorschläge im Landtag, etwa für Sondertarife auf Strom und Gas für sozial schwache Tiroler, lehnen ÖVP und SPÖ aber ab.

„Laut AK-Erhebung vom Juli sind allein die Preise für Strom in den letzten drei Jahren in Tirol um 12,9% gestiegen. Die Gaspreise im selben Zeitraum sogar um 18,9%. Die Energiepreise sind für viele armutsgefährdete Tiroler ein großes Problem. Daher haben wir beantragt, Wenigverdienern, Alleinerziehenden und Familien mit mehreren Kindern wenigstens denselben günstigeren Strom- und Gaspreis wie den Großkunden aus Industrie und Wirtschaft zu gewähren. Das wäre möglich, weil TIWAG und TIGAS im Landesbesitz stehen. ÖVP und SPÖ verhindern das ohne eigene Maßnahmen zu setzen. Das soziale Gefühl für die Menschen ist verloren gegangen“, erklärt LA Dinkhauser.