Leere Geldtasche

ÖVP und SPÖ weigern sich die Mindestsicherung 14 mal pro Jahr auszuzahlen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fordert konkrete Ergebnisse statt leerer Worte (anklicken & lesen) , etwa die Anhebung und mindestens 14-malige Auszahlung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (744€ für Alleinstehende).

Die EU-Kommission hat das Jahr 2010 zum Jahr des Kampfes gegen Armut und soziale Ausgrenzung erklärt. ÖVP und SPÖ in Tirol inszenieren jetzt einen Sozialgipfel, aber lehnen jede Initiative der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol im Kampf gegen die Armut ab.

Im Wortlaut:

Armut ist in Tirol täglich da, arbeiten wir gemeinsam dagegen!

„Der Hut brennt, den Leuten geht es nicht gut, wir müssen gemeinsam etwas tun. 100.000 Tiroler, darunetr 20.000 Kinder, sind armutsgefährdet. Mehr als 20.000 Tiroler sind ohne Arbeit, 30.000 Tiroler gelten als working poor, sie verdienen zu wenig zum Leben. 30.000 Tiroler kümmern sich um 40.000 Pflegebedürftige zu Hause und können daher keinen anderen Job ausüben. Armut ist in Tirol täglich da, Armut ist eine Schande in einem eigentlich wohlhabenden Land wie Tirol!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verweist auf einige vorliegenden Fakten:

  • In Tirol sind rund 20.000 Kinder armutsgefährdet!

  • Tirol hat damit die 3. höchste Quote aller Bundesländer!

  • Tirol hat die 2. niedrigsten Einkommen – Vorarlberg die 2. höchsten!

  • Familieneinkommen in Tirol liegen 3.000 € unter dem Österreich-Durchschnitt, Alleinerzieher-Einkommen liegen 6.000 € unter dem Österreich-Durchschnitt

  • Nur rund 50% der Tiroler sind ganzjährig Vollzeit beschäftigt!

  • In Tirol gibt es mit 21.300 Menschen am 3. meisten Ausgleichszulagen-Empfänger, durchschnittlich bekommen sie: 305 € pro Monat.

  • In Tirol sind 10.200 Menschen auf Grundsicherung (=Sozialhilfe) angewiesen!

  • In Tirol haben 12.400 Tiroler Heizkostenzuschuss von 200€ bezogen (2008)!

  • In Tirol sind mehr als 20.000 Pensionisten armutsgefährdet, durchschnittliche ASVG-Pension 940 €!

LH Platter stellt 100 Tage Berufsschutz und damit soziales Netz in Frage!

„Es bedrückt mich, dass diese Landesregierung kein soziales Gefühl mehr hat. Landeshauptmann Platter stellt die 100 Tage Berufsschutz und damit das soziale Netz in Frage. Diese kurze Zeit nützt ein Arbeitsloser, um wieder in seinem erlernten Beruf Arbeit zu finden. Nach den 100 Tagen muss er ohnehin jeden Job zu jedem Gehalt annehmen. Dieser Berufsschutz darf nicht fallen, sondern den müssen wir ausbauen. Für jeden Brenner Basistunnel, für jedes Berg Isel Museum, für jeden Landhausplatz haben ÖVP und SPÖ zig Millionen Euro übrig, aber dieses Geld brauchen die Menschen!“, erklärt LA Dinkhauser.

Armut trifft Alleinerziehende, Pensionisten, Familien mit Kindern, Migranten…!

Besonders betroffen von Armut sind Alleinerziehende, Pensionisten, Migranten, Familien mit kleinen bzw. 3 und mehr Kindern. Armut hat viele Ursachen. Arbeitslosigkeit und niedrige Einkommen, fehlende Bildung oder die hohen Preise für Wohnen und Leben.

„Wir sorgen uns, dass viele Menschen der so genannten Mittelschicht in die Armut abrutschen. Armut ist besonders auch für die 20.000 armutsgefährdeten Kinder in Tirol belastend und führt zu Stress, Krankheit und sozialer Ausgrenzung. Es ist nicht hinzunehmen, dass Tirol die zweit niedrigsten, Vorarlberg die zweit höchsten Einkommen hat, dass nur mehr jeder Zweite in Tirol ganzjährig Vollzeit arbeitet, dass Tirol beim Wohnen immer am teuersten ist und sich die Tiroler am meisten von allen österreichern fürs Wohnen verschulden müssen. Die Landespolitik hat dagegen anzukämpfen!“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.

Armut in Tirol ist ÖVP und SPÖ unangenehm, sie verweigern Diskussion darüber!

Allerdings machen ÖVP und SPÖ genau das Gegenteil. Selber bringen sie seit Monaten keine einzige Initiative im Kampf gegen die Armut, zwei Initiativen der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für den Februar Landtag lehnen sie aber ab.

„Die Landesregierung verweist auf Sozialleistungen wie Heizkostenzuschuss und Schulstarthilfe. Sie sind gut, aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Um Armut in Tirol punktgenau zu bekämpfen, brauchen wir eine genaue Analyse, ÖVP und SPÖ haben das abgelehnt. Gespräche mit Fachleuten, abgelehnt. Anhebung der bedarfsorientierten Mindestsicherung, abgelehnt! Da passt es nur ins Bild, dass sie den letzten Armutsbericht monatelang im Landhaus nicht gefunden haben. Armut in Tirol ist ihnen unangenehm, über Armut in Tirol wollen ÖVP und SPÖ nicht diskutieren“, ärgert sich Klubobamnn LA Bernhard Ernst.