Arbeitssuchende

Die Liste Fritz sieht den Anstieg an Arbeitslosigkeit als Warnsignal!

“Die Arbeitslosigkeit in Tirol ist ernst zu nehmen, die schwarz-grüne Landesregierung

ist das den tausenden Betroffenen schuldig. Mit Ende Okotber 2013 waren laut Arbeitsmarktservice Tirolmehr Menschen arbeitslos und in Schulungen als die zweitgrößte Stadt in Tirol Einwohner hat. ÖVP-Landeshauptmann Platter muss endlich ein Konzept aus kurz-, mittel- und langfrsitigen Massnahmen gegen die seit Monaten steigende Arbeitslosigkeit vorlegen”, verlangt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Statistik zur Arbeitslosigkeit in Tirol 2013

Arbeitslosigkeit in Tirol steigt rasant: Jeder Einzelne ein Schicksal!

“Jede Einzelne und jeder Einzelne ist ein Schicksal, da hängen Existenzen von Familien und Kindern dran. Die Arbeitslosenzahlen für Tirol sind kein Ruhekissen, auf dem sich Politik und Unternehmen ausruhen dürfen, denn der gewaltige Anstieg bei der Arbeitslosigkeit im heurigen Jahr 2013 ist alarmierend! Wir setzen uns für eine starke Arbeitnehmer-Politik ein, die kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen einfordert, beschließt und umsetzt”, erklärt Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider.

Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste FritzTiroler brauchen Einkommen zum Auskommen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt eine Bildungsgarantie, damit kein Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss bleibt. Denn Bildung, Ausbildung und Weiterbildung schlagen sich auf das Einkommen nieder!

“Es geht einerseits um die Frage arbeitslos oder nicht und andererseits um die Art der Arbeit. Immer mehr Tiroler haben einen Job, bei dem sie so wenig verdienen, dass sie mit dem Einkommen nicht auskommen. Halbtagsjobs oder Halbjahresarbeitsplätze, Kurzverträge oder geringfügige Beschäftigungen. Die Tiroler haben die niedrigsten Einkommen in ganz Österreich. Wer wenig verdient, kann wenig ausgeben und investieren, es braucht Einkommen zum Auskommen”, setzt sich Andrea Haselwanter-Schneider für gerechte Entlohnung ein.

Arbeitslosigkeit nach SchulbildungKein Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss!

“Arbeitslosigkeit trifft besonders die weniger gut Ausgebildeten. Wer nur einen Pflichtschulabschluss, aber keinen Lehrabschluss hat, wird doppelt so häufig arbeitslos.Mit exzellenter Bildung, Ausbildung und Weiterbildung bei den Facharbeitern, bei den Maturanten und den Uni-Absolventen kann sich Tirol von anderen Regionen absetzen. Wir wissen um den Facharbeitermangel, wir haben die Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, aber es gibt keine Bildungsgarantie, die sicherstellt, dass kein Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss bleibt. Tirol darf es sich einfach nicht leisten, dass jährlich rund 350 Hauptschüler keinen wohnortnahen Platz in einer weiterführenden Schule finden!”, führt Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider aus.

Besorgniserregende Details der jüngsten Arbeitslosen-Statistik für Tirol (Stand Ende Oktober 2013):

  • Ende Okotber 2013 waren 26.825 Tiroler ohne Arbeit und 2.858 in Schulung, also gesamt 29.683 arbeitslos
  • Mit +12,1% liegt Tirol wieder im österreichischen “Spitzenfeld”!
  • Besonders betroffen sind die 6.292 Personen über 50 Jahren mit +23,9% (+1.214 Personen).
  • In allen Regionen ist ein dramatischer Anstieg zu verzeichnen: Bezirk Innsbruck (+19,8% oder +1.369), Kufstein (+14,8% oder +427), Schwaz (+11,1% oder +314), Kitzbühel (+10,9% oder +260), Lienz (+8,7% oder +180), Imst (+7,1% oder +143), Landeck (+5,4% oder +193), Reutte (+0,6% oder +8).
  • Besonders betroffene Berufsgruppen: im Handel +22,0% (+565 Personen), sonstige Dienstleistungen +15,9% (+270 Personen), Tourismus +5,5% (+637 Personen)