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Arbeit der Sozialvereine ist in vollem Umfang zu erhalten!

Nachdem das AMS Tirol nach eigenen Angaben im kommenden Jahr 6 Millionen Euro weniger Geld vom Bund bekommt, hat  der Tiroler AMS-Chef Anton Kern in den letzten Wochen drastische Mittelkürzungen bzw. -streichungen für die Tiroler Sozialvereine angekündigt. Besonders betroffen: Das DOWAS mit einer Mittelstreichung von 206.000 Euro sowie die Schuldenberatung Tirol mit 180.000 Euro.

“Weder die von Schulden, von Armut, Wohnungs- und Arbeitslosigkeit betroffenen Tiroler noch jene Sozialvereine, die sich seit Jahren um diese Menschen kümmern, sie unterstützen, ihnen Wege aus ihren Problemen und Perspektiven für ihr Leben aufzeigen, haben sich diese politische Debatte samt gegenseitiger Schuldzuweisungen verdient. Das Ping-Pong-Spiel um fehlende Finanzmittel zwischen Bund und Land, zwischen Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer zwischen Regierung und Teilen der Opposition bringt jetzt nichts, schon gar keine Lösung für die betroffenen Menschen und die Mitarbeiter der Tiroler Sozialvereine. Unser aller Ziel muss es sein, die Arbeit der Tiroler Sozialvereine in vollem Umfang zu erhalten, schließlich decken sie Aufgaben ab, die das Land Tirol ohne ihre Arbeit selbst machen müsste. Der Streit, wer diese Arbeit finanzieren soll, interessiert die Tiroler nicht, wichtig ist, dass sie gemacht werden kann und bezahlt wird”, ist Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

AMS-Kürzungen: Zwei Dringlichkeitsanträge im November-Landtag

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird einen Allparteien-Dringlichkeitsantrag für Verhandlungen mit dem Bund – auf Initiative von ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf – im November-Landtag mitunterstützen. Zudem wird die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol aber mit einem eigenen Dringlichkeitsantrag die schwarz-grüne Landesregierung in die Pflicht für die betroffenen Menschen nehmen.

Andreas Brugger und Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste FritzMutige und verlässliche Landesregierung ist gefragt

“Jetzt braucht es eine mutige Landespolitik, die vorangeht und den Tiroler Sozialvereinen, ihren Mitarbeitern und den betroffenen Tirolern klar signalisiert, wir lassen euch nicht im Stich. Wenn die Landesregierung es nicht schafft, die Finanzmittel wie bisher vom Bund zu bekommen, dann muss das Land Tirol einspringen. Es braucht jetzt Planbarkeit und Verlässlichkeit, Landeshauptmann Platter muss seiner Fürsorgepflicht für die Menschen nachkommen, eklären die FRITZ-Landtagsabgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger.

Geld ist genug da!

“Das Argument vom fehlenden Geld lassen wir nicht gelten, wenn die schwarz-grüne Landesregierung sonst beispielsweise 70.000 Euro für den Umbau der Bischofswohnung, 180.000 Euro zur Abgangsdeckung im Alpenzoo, mehr als 200.000 Euro für einen Tag der offenen Tür im Landhaus, 650.000 Euro für eine Werbekampagne Tirol 2050 oder 900.000 Euro für den Kauf eines Wohnhauses in Brüssel hat, dann ist noch immer genug Geld in der Landeskasse, dann geht es nur darum, wofür die schwarz-grünen Landesregierung das Steuergeld der Tiroler verwendet!”, stellt Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider klar.

So setzt sich die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol für die Arbeit der Tiroler Sozialvereine ein: