Postamt

Noch 2002 hat es in Tirol 210 Postämter gegeben. Davon hat das Post-Management in Wien bereits 110 geschlossen und 30 weitere zur Schließung angemeldet. In Wien haben die Post-Manager kein einziges Postamt geschlossen.

Kahlschlag bei Postämtern ist Anschlag auf Tirol!

„Der fortgesetzte Kahlschlag bei den Postämtern in Tirol ist ein Anschlag auf die Region Tirol! Es geht offenbar nur mehr ums Kaputt-Machen, denn sogar wirtschaftlich geführte Postämter sperren sie in Tirol zu, wie das Beispiel Sillian in Osttirol zeigt. Die Tiroler Bürger werden für dumm verkauft!”, zeigt sich LA Fritz Dinkhauser schwer verärgert.

Infrastruktur und Arbeitsplätze in den Gemeinden und Regionen gehen unwiederbringlich verloren!

“Der Bund, der immer noch Mehrheitseigentümer der Post ist, und das Wiener Post-Management zerstören mehr als nur die Post. Anstatt die Region Tirol und damit die kleinen Einheiten wie die Gemeinden zu stärken, werden sie laufend geschwächt. Immer mehr öffentliche Einrichtungen werden liquidiert, Arbeitsplätze gehen verloren und wandern in Richtung Zentrale nach Wien ab. Die Bundespolitik macht die Infrastruktur kaputt, statt sie auszubauen. Das ist der Beginn des Sterbens der Gemeinden und ein Anschlag auf die Bürger Tirols“, sagt LA Dinkhauser.

Postämter zu Servicezentren in den Tälern und Orten ausbauen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol steht außer Zweifel, dass die Bürger Postämter brauchen. Postpartner bringen in vielen Fällen keinen gleichwertigen Ersatz, erst recht nicht was Geldgeschäfte und andere Dienstleistungen betrifft, die Privatsphäre erfordern.

„Der Bund und ein wild gewordenes Post-Management verursachen ein absolutes Chaos. In ihrer völligen Phantasielosigkeit sperren sie einfach ein Postamt nach dem anderen zu. Dabei könnten Postämter zu echten Servicezentren in den Tälern und Orten gemacht werden, ihre Aufgaben gehören ausgeweitet. Das schafft Arbeitsplätze, bringt Menschen zusammen und hilft nicht zuletzt, die Land- und Talflucht zu stoppen“, erklärt LA Dinkhauser.

Postämter-Kahlschlag ist Armutszeugnis für Landeshauptmann!Fritz Dinkhauser

„Ein echtes Trauerspiel und Armutszeugnis ist die Rolle des Tiroler Landeshauptmannes. Trotz zweier einstimmiger Landtagsbeschlüsse gegen den weiteren Kahlschlag bei den Postämtern, den ersten im November 2008 haben wir initiiert, ist die Konsequenz eine Doppel-Null. Platter lässt sich von der Bundesebene dirigieren, das müssten die Damen und Herren im Bund bei Landeshauptleuten wie Pröll oder Häupl einmal versuchen, aber mit Tirol kann man es anscheinend machen! Ausbaden müssen es die Gemeinden und Bürger in Tirol“, stellt LA Dinkhauser klar.

Foto: LA Fritz Dinkhauser unterzeichnet das Volksbegehren Stopp dem Postraub.