Der Regionalexpress von Innsbruck nach Lienz am Innsbrucker Hauptbahnhof

Für morgen,04. September, um 14.00 Uhr hat Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe die Vertreter aller Fraktionen im Tiroler Landtag ins Alte Landhaus nach Innsbruck zu einem Allparteiengespräch in Sachen Direktzug Lienz-Innsbruck eingeladen.

Wie lang (ver)zögert LR Felipe noch?

“Die zuständige Landesrätin Felipe und Landeshauptmann Platter bekommen die nächste Chance Ja zum Direktzug zu sagen und die Bestellung des Direktzuges umgehend zu unterschreiben. Sie sollten nicht noch mehr Gelegenheiten verstreichen lassen und nicht versuchen, die Bestellung so lange hinauszuzögern, bis der (Direkt)Zug abgefahren ist. Ein solches Politspiel von ÖVP und Grünen werden wir öffentlich machen”, erklären Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint.

Direktzug: Bedenken der Gegner widerlegt!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat in den letzten Wochen wiederholt aufgezeigt, dass bei einem Aus für den Direktzug, das Ersatzangebot – Ersatzbus für ein Jahr, dann Südtiroler Ersatzzug mit Umsteigen – für die Tiroler Bürger schlechter und für die Tiroler Steuerzahler teurer wird.

“Die Argumente sind ausgetauscht und die Bedenken der Direktzug-Gegner widerlegt. Der Direktzug zwischen Lienz und Innsbruck bzw. Innsbruck und Lienz wird von der Bevölkerung angenommen, das beweisen 7.470 Unterschriften von besorgten Bürgern und tägliche Fahrgastzählungen in den letzten Monaten. Allein mit dem heutigen Frühzug sind in Innsbruck 200 Fahrgäste angekommen. Das, obwohl die Uni noch gar nicht begonnen hat“, erläutert Bezirkssprecher Markus Sint.

Die Fahrgastzahlen von heute früh (03. September 2013) – Direktzug Lienz-Innsbruck:

  • Lienz ab 33 Fahrgäste
    • Innichen an 73 Fahrgäste
      • Brenner an 178 Fahrgäste
        • Innsbruck an 200 Fahrgäste

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste FritzFinanzierung des Direktzuges machbar!

“Die Finanzierung des Direktzuges ist – so wie bisher – machbar, aber auch die Südtiroler Landtagsfraktionen haben inzwischen ihr klares Bekenntnis zum Direktzug abgegeben. Damit ist auch eine angemessenere Mitfinanzierung durch das Land Südtirol bei entsprechenden Neuverhandlungen erreichbar. Schließlich ist es möglich, die Direktzug-Verbindung weiter zu verbessern, etwa durch eine neue Vertaktung und eine Fahrzeit von 3 Stunden und 10 Minuten. Auch das ist umsetzbar!”, führen Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint aus.

Politik für die Bürger in ländlichen Regionen!

“Der Direktzug ist sicherlich ein konkretes Beispiel, wie die Landesregierung von ÖVP und Grünen mit den ländlichen Regionen umgeht. Abseits von salbungsvollen Sonntagsreden, geht es hier um eine konkrete Verbindung, die die schwarz-grüne Landesregierung beläßt und verbessert oder streicht! Für uns ist klar, die Bürger in Ost-, Süd- und Nordtirol nehmen den Direktzug an und wir müssen ihn für sie erhalten. Es braucht dann Neuverhandlungen mit Südtirol über eine angemessene Mitfinanzierung und schließlich ist der Direktzug attraktiver zu machen, etwa über eine Fahrzeitverkürzung auf 3.10 h, über behindertengerechte Waggons, über einen Speisewagen oder wenigstens Kaffee- und Getränkeautomaten oder über ein aktuelles Zeitungsservice”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider fest.

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