Billiger Trick: ÖVP und Grüne verkaufen Heizkostenzuschuss-Erhöhung als eigene Idee!

Für Liste Fritz müssen angesichts steigender Armutszahlen weitere Maßnahmen folgen

ÖVP und Grüne haben Erhöhung des Heizkostenzuschusses über Hintertür als eigene Idee verkauft!

"Bereits im vergangenen November, vor Beginn des Winters, wollte die Liste Fritz arme und armutsgefährdete Menschen mit einer Erhöhung des Heizkostenzuschusses entlasten. Durch eine Erhöhung von 225 auf 275 Euro wollten wir punktgenau jenen Menschen helfen, die sich selbst nicht helfen können. Die ÖVP und allen voran ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf hat das Anliegen im Sozialausschuss als billigen Populismus abgekanzelt und keine Notwendigkeit dafür gesehen. ÖVP und Grüne haben die von der Liste Fritz beantragte Erhöhung des Heizkostenzuschusses ausgesetzt und auf die lange Bank geschoben und bringen jetzt selbst diese Idee zur Umsetzung. Die Erhöhung durch ÖVP und Grüne wird jedoch deutlich geringer ausfallen und nur 25 Euro betragen", sagt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

Dringlichkeitsantrag vom 8. November, 2019: Tirol sozialer machen: Heizkostenzuschuss auf 275 Euro erhöhen!

Ideenlos durch Tirol!

"Wir von der Liste Fritz freuen uns für all jene Menschen, die von dieser Maßnahme profitieren werden, fragen uns aber gleichzeitig, ob gute Anträge der Opposition aus Prinzip nicht angenommen werden. Steht für ÖVP und Grüne das Wohl der Menschen in Tirol im Mittelpunkt oder das politische Geplänkel? Wenn ÖVP und Grüne keine eigenen Ideen und Visionen für dieses Land haben, dann sollten sie wenigstens froh darüber sein, wenn die Opposition mit guten Ideen parat steht. Diese dann als billigen Populismus abzutun, nur um sie dann als eigene Ideen zu verkaufen, ist ein billiger Taschenspielertrick. Liebe ÖVP, liebe Grüne, wir haben gedacht, dass ihr mehr drauf habt als das", erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Die Liste Fritz hat erschreckende Zahlen der Armutsstudie 2018 zum Anlass genommen, um eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses zu beantragen. Die Armutsstudie 2019 zeigt weiter steigende Armutszahlen.

andrea haselwanter schneider landtag2018 2Erster, kleiner Schritt in die richtige Richtung!

"Die Zahl der armen und armutsgefährdeten Menschen ist laut der Armutsstudie 2019 noch einmal um knapp 12.000 Menschen auf über 124.000 Menschen angewachsen. Diese erschreckenden Zahlen müssen doch alle Alarmglocken schrillen lassen. ÖVP und Grüne können sich trotzdem nur zu einer Erhöhung des Heizkostenzuschusses um 25 Euro durchringen. Zweifelsohne ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber unterm Strich nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver, um die eigene Untätigkeit zu kaschieren. Wo bleiben die großen Maßnahmen im Sozialbereich? Wo bleiben die Maßnahmen für leistbares Wohnen? Die Tiroler kämpfen immer noch mit den zweitniedrigsten Einkommen, der zweitniedrigsten Kaufkraft, gegen das teuerste Leben und Wohnen. Dieses Ungleichgewicht schmerzt jedes Mal dann am meisten, wenn wir sehen, wie vielen Menschen in unserem Land zu wenig Geld zum Leben bleibt", lässt Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Haselwanter-Schneider wissen.

Platter und Co. zeigen den Ärmsten die kalte Schulter!

"Die sozial kalte Bundesregierung ist zwar Geschichte, aber übermäßige soziale Wärme strahlt die schwarz-grüne Platter-Regierung seit mehr als sechs Jahren nicht aus. Wir als soziales Gewissen in diesem Land werden nicht ruhen und weiterhin dafür kämpfen, dass arme und armutsgefährdete Menschen mehr Hilfe erhalten. Alleinerzieherinnen, Langzeitarbeitslose, Mindestpensionisten, Wenigverdiener, Nostandshilfeempfänger und Familien mit geringem Einkommen brauchen unsere volle Unterstützung. Billige politische Taschenspielertricks machen ihr Leben nicht leistbarer", hält Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Haselwanter-Schneider fest.

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