ÖVP und Grüne geben kein klares Bekenntnis für Kinderstation St. Johann im Landtag ab!

Für Liste Fritz lässt der schwarz-grüne Abänderungsantrag zu viel Spielraum für den Landesrat

Was steht hinter 'bedarfsorientiertes Programm' in St. Johann!

"Im Rahmen des Mai-Landtags wollten wir als Liste Fritz endlich Nägel mit Köpfen machen. Zu lange schon haben die schwarz-grüne Landesregierung und der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg die Bevölkerung im Unklaren darüber gelassen, was mit der Kinder- und Jugendstation am Krankenhaus St. Johann in Zukunft passieren wird. Wir wollten jedenfalls den vollständigen Erhalt der Kinder- und Jugendstation sichergestellt wissen, was den Kolleginnen und Kollegen von ÖVP und Grünen wohl zu viel der Zusicherung gewesen sein dürfte. ÖVP und Grüne haben unseren Dringlichkeitsantrag für den vollständigen Erhalt der Kinder- und Jugendstation dahingehend abgeändert, dass jetzt von einem 'bedarfsorientierten Programm' die Rede ist. Ein klares Bekenntnis sieht anders aus, mögliche Absichten werden verschleiert und eine Schließung der kompletten Kinderabteilung ist damit nur vorerst vom Tisch", lässt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

Patientenversorgung geht vor!

"Was ÖVP und Grüne hier machen ist schäbig, denn mit den Ängsten und Problemen der Bevölkerung spielt man einfach nicht. Hinter dieser Kinder- und Jugendstation in St. Johann verbergen sich nämlich nicht nur irgendwelche Zahlen- und Rechenspiele, sondern ganz viele besorgte Menschen im Bezirk Kitzbühel. Menschen, die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen und Menschen, die sich um die gesundheitliche Versorgung ihrer Kinder und Familien sorgen. Wer das nicht begreift, hat jeglichen Bezug zur sozialen Realität verloren", berichtet Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

Dringlichkeitsantrag vom 2. Mai 2019: Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol: FÜR Erhalt der Kinderstation!

Für die Liste Fritz ist der Erhalt einer abgespeckten Version der Kinder- und Jugendabteilung am Krankenhaus St. Johann nicht akzeptabel.

ÖVP-Landesrat Tilg will eine gut funktionierende Abteilung schließen!

andrea haselwanter schneider landtag2018"Wenn eine bedarfsorientierte medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Kitzbühel bedeutet, dass ÖVP-Landesrat Tilg machen kann was er will, dann werden wir das nicht einfach so hinnehmen. Eine abgespeckte Version mit ein paar Restbetten wird es mit uns nicht geben. Mehr als 18.000 Unterschriften sind Beweis genug, dass die Bevölkerung im Bezirk Kitzbühel diese Kinder- und Jugendstation auch in Zukunft haben will und auch die Zahlen sprechen für sich. Das Bezirkskrankenhaus St. Johann ist eines von nur zwei Spitälern in Tirol, das schwarze Zahlen schreibt. An funktionierenden Krankenhäusern herumzudoktern und Abteilungen schließen zu wollen, ist das falsche Signal, wenn es genug andere Spitäler gibt, die tiefrote Zahlen schreiben und dringend Reformen brauchen würden", meint Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

In 11 Jahren ist nichts passiert!

"Was der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg hier als große Reform angekündigt hat, ist ein absoluter Rohrkrepierer. Angefangen bei der Kommunikation, über die Einbindung der Bevölkerung, bis hin zu den einzelnen Kürzungen und Umstrukturierungen, hat Landesrat Tilg diese Reform schon in den Sand gesetzt, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Landesrat Tilg hatte jetzt 11 Jahre lang Zeit, 11 Jahre in denen er sich umfassend mit dem Tiroler Gesundheitssystem vertraut machen hätte können. Diese Spitalsreform ist der beste Beweis dafür, dass Tilg mit seinen Aufgaben heillos überfordert ist", hält Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

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