Tiroler Familien entlasten – Pflegeangebot im mobilen und stationären Bereich verbessern!

Liste Fritz setzt sich für Ausbau von echten Kurzzeitpflegeplätzen und mehr Wertschätzung für Pflegepersonal ein

 

Pflegeplan vollkommen an Bedürfniss der Menschen vorbei!

"Weil das Angebot im mobilen und stationären Bereich nicht optimal auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen abgestimmt ist, müssen immer mehr Tiroler auf die 24-Stunden-Betreuung zurückgreifen. Die Pflegebedürftigen und ihre Familien können nur in begrenztem Ausmaß an wenigen Stunden pro Tag auf die mobile Pflege zurückgreifen, für den Rest des Tages brauchen sie Betreuung und Unterstützung. Diese wird derzeit fast ausschließlich über eine 24 Stunden Betreuung abgedeckt, obwohl viele Familien nur an ein paar Stunden pro Tag diese Betreuung brauchen würden. Der Aufbau und Ausbau einer stundenweisen mobilen Begleitung kann viele Tiroler Familien entlasten und verbessert die Pflegebedürftigen zu Hause. Leider werden die Angebotsplanung, die gesetzliche Vorgaben und die Ausgestaltung des Pflegebereichs vom Schreibtisch aus und ohne Einbeziehung von Betroffenen und Pflegepersonen erstellt. Plan und Wirklichkeit passen einfach nicht zusammen" erklärt Liste Fritz-Klubobfrau und Gesundheit und Pflege-Bereichssprecherin Andrea Haselwanter-Schneider. 

Pläne über Pläne, aber keine greifbaren Lösungen!

"Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg hat Evaluation des Strukturplans Pflege wieder einmal am Landtag vorbei überarbeitet. Der Plan wird wohl wieder nur vom Landtag durchgenickt werden, obwohl es auch im Landtag Experten gibt, die sich seit Jahren umfassend mit diesem Thema beschäftigen. Es bleibt zu befürchten, dass die Evaluation des Strukturplans Pflege wieder nur eine Fortschreibung des bereits Vorhandenen wird. Innovationen werden wir vergeblich suchen", ist Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

ÖVP-Landesrat Tilg ist für die finanziellen Mittel für Gemeinden zuständig!

andrea haselwanter schneider landtag2018"Als Klubobfrau der Liste Fritz setze ich mich schon seit Jahren für mehr echte Kurzzeitpflegeplätze ein. Ein echter Kurzzeitpflegeplatz ist auch für echte Akutfälle freizuhalten. Die pflegenden Angehörigen brauchen die Möglichkeit, ihre Pflegebedürftigen gut unterbringen zu können, wenn sie selber beispielsweise erkranken, sich verletzen oder sich operieren lassen müssen? Die Tiroler Familien brauchen schlichtweg Versorgungssicherheit im Notfall!! Kurzzeitpflegeplätze sind freizuhalten und dafür muss die schwarz-grüne Landesregierung und allen voran der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg alles tun, um es den Gemeinden finanziell zu ermöglichen. Der Schritt mehr Übergangspflegeplätze zu schaffen ist richtig, aber es braucht noch zahlreiche weitere Maßnahmen, um eine ordentliche Pflegeversorgung in Tirol sicherzustellen", lässt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

Pflegepersonal wird immer noch nicht entsprechend wertgeschätzt!

"So darf auch nicht auf die immer noch prekäre Personalsituation vergessen werden. Wie sollen die neu zu schaffenden Heimbetten belegt werden können, wenn im ganzen Land händeringend nach Personal gesucht wird. Das Pflegepersonal braucht und verdient sich Wertschätzung und das nicht nur in Sonntagsreden, sondern indem man sie endlich besser bezahlt. Flexible Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsprogramme, psychische Unterstützung, Physiotherapie am Arbeitsplatz und viele weitere Anreizfaktoren können dabei helfen, dem Personalmangel entgegenzuwirken und wieder mehr Menschen für Pflegeberufe zu begeistern", hält Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider abschließend fest.

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