Teilnahme an Pilotprojekt darf für Altenwohn- und Pflegeheime nicht zur Bestrafung werden!

Für Liste Fritz muss der Minutenschlüssel endlich an die Anforderungen von heute angepasst werden

Pilotprojekte liefern wichtige Ergebnisse!

"22 Altenwohn- und Pflegeheime haben sich an dem Pilotprojekt ‚Tagsatzkalkulation neu‘ beteiligt. Diese jetzt zum Narren zu halten und sie im Nachhinein zum Draufzahler werden zu lassen, geht vollkommen am Sinn eines Pilotprojektes vorbei. Pilotprojekte sind dazu da, um Erfahrungen zu sammeln. Führen Pilotprojekte zu erheblichen Nachteilen für die Teilnehmer, können diese in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden. Die bislang bekannt gewordenen Ergebnisse des Pilotprojekts haben eine wichtige Erkenntnis zu Tage gefördert. Wenn in den vier Altenwohn- und Pflegeheimen des Bezirks Osttirol kein Personal mehr zu finden ist, dann müssen alle Alarmglocken schrillen. Die Heime in Osttirol hatten eigentlich nie mit gravierenden Personalproblemen zu kämpfen, aber die Personalnot breitet sich flächendeckend über die Tiroler Heime aus", lässt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

"Jahrelang sind die Ausbildungszahlen beschränkt worden, als es noch genügend Bewerber für Pflegeausbildungen gegeben hat. Jetzt werden wieder mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt, aber die Bewerber bleiben aus. Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg hat die Kontrolle über die Tiroler Pflegepolitik verloren. Die Katze beißt sich ständig selbst in den Schwanz. Die falschen Maßnahmen zur falschen Zeit führen stets zu neuen Engpässen und Problemen", erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

ÖVP-Landesrat TIlg muss endlich Mut zur Veränderung aufbringen!

andrea haselwanter schneider landtag2018"Der Minutenschlüssel in der Pflege stimmt hinten und vorne nicht mehr. Der Minutenschlüssel geht an den heutigen Bedürfnissen von betreuten Personen und Pflegekräften vorbei und schafft im Pflegealltag mehr Probleme als er löst. Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg hat schlichtweg Schiss den Minutenschlüssel zu ändern und anzupassen. Ein geänderter Minutenschlüssel bedeutet nämlich auch eine weitere Steigerung im Personalbedarf. Schwierig zu stemmen, wenn jetzt schon zu wenige Pflegekräfte zu finden sind. Wir als Liste Fritz sind genau aus diesem Grund lästig gewesen und haben mehrfach eine Gehaltserhöhung für Pflegekräfte in den Altenwohn- und Pflegeheimen, sowie den Gesundheits- und Sozialsprengeln gefordert", bekräftigt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. 

Endlich eine gerechtere Entlohnung in der Pflege einführen!

"Eine primär bessere Bezahlung führt dazu, dass sich mehr Menschen für einen Pflegeberuf interessieren und letztlich auch entscheiden. Keine Imagekampagne dieser Welt kann das aufwiegen, was eine ordentliche und faire Entlohnung für schwer arbeitende Pflegekräfte bedeutet. Dafür braucht es allerdings den Mut und den Willen der schwarz-grünen Landesregierung, die sich seit Jahren dagegen stemmt, die Pflegekräfte ordentlich zu entlohnen. Einen Schritt vor, zwei zurück, so bewegt sich der zuständige Landesrat Tilg auf dem Glatteis der Tiroler Pflegepolitik. Für jene Menschen, die eine ordentliche Betreuung im Altenwohn- und Pflegeheim brauchen und für die hart arbeitenden Pflegepersonen ist das ein Trauerspiel. Wir fordern Tilg dazu auf endlich Nägel mit Köpfen zu machen und große Maßnahmen in der Pflege umzusetzen. Dieses Klein-Klein bringt uns nicht weiter", ist Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

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