Landeskrankenhaus Hall: Sparen bei Mitarbeitern und Patientenversorgung ist falsches Signal!

Liste Fritz fordert Aufklärung vom zuständigen Landesrat Tilg zu den Vorgängen am Landeskrankenhaus Hall

Einsparungen beim Personal heißt sparen an der Patientenversorgung!

"Es ist ein verheerendes Signal, wenn das Landeskrankenhaus Hall Stellen verzögert nachbesetzt, um Kosten einzusparen. Für die Mitarbeiter bedeutet das eine erhebliche Mehrbelastung, was sich wiederum negativ auf die Versorgung der Patienten und die Gesundheit der Mitarbeiter auswirkt. So kann Gesundheitspolitik in Tirol nicht funktionieren. Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg hat gar nichts mehr im Griff, wenn er den ärztlichen Direktor im Krankenhaus Hall schalten und walten lässt, wie es ihm gerade passt. Bei geforderten Einsparungen auch nur im Ansatz daran zu denken, diese auf das Personal umzuwälzen, ist ein handfester Skandal, den wir so nicht hinnehmen können", ärgert sich Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Das Sparen sollte nicht bei den Mitarbeitern abgewälzt werden!

"Die Mitarbeiter im Landeskrankenhaus Hall arbeiten jetzt schon am Limit und können den Zeitausgleich für die neue Regelung bei den Umkleidezeiten nicht in Anspruch nehmen, wenn sie die Arbeit von nicht besetzten Stellen auch noch übernehmen müssen. Die Gesundheitsversorgung und das Patientenwohl haben oberste Priorität im Land und dürfen nicht dem Sparstift zum Opfer fallen. Stattdessen sollten der zuständige Landesrat Tilg und die Krankenhausleitung in Hall alles daran setzen, andere Einsparungspotenziale auszuschöpfen. Der prognostizierte Betriebsabgang bei den Tirol Kliniken von knapp 99 Millionen Euro für das Jahr 2019 sollte alle Alarmglocken schrillen lassen. Wie die Zahlen aus den vergangenen Jahren zeigen, trägt vor allem das Landeskrankenhaus Hall einen erheblichen Teil dazu bei, dass der Betriebsabgang so hoch ausfällt. Für die Verantwortlichen ist es höchste Zeit einen Plan zu erarbeiten, wo Sparpotenzial vorhanden ist", erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Berichte über Ungereimtheiten im Landeskrankenhaus Hall, haben Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider dazu veranlasst, eine schriftliche Anfrage an ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg zu richten.

Zum Nachlesen:

Schriftliche Anfrage vom 31. Jänner 2019: Ärztemangel im Landeskrankenhaus Hall: Können Oberarztdienste auf der Gynäkologie im Landeskrankenhaus Hall nicht mehr besetzt werden?

ÖVP-Landesrat Tilg ist am Zug, um diese Missstände zu beseitigen!

andrea haselwanter schneider landtag2018 2"Der Ärztemangel im Landeskrankenhaus Hall soll bereits so weit gehen, dass Oberarztdienste auf der Gynäkologie nicht mehr besetzt werden können. Zumindest haben sich Betroffene mit diesem Problem an mich gewandt. Angeblich werden Ärzte für die Wochenenddienste aus anderen Spitälern, anderen Bundesländern oder dem Ausland geholt, um den Wochenendbetrieb aufrechterhalten zu können. Dadurch sollen erhebliche Kosten anfallen. Die Rede ist von € 4800 pro Wochenende. Um diesen Sachverhalt zu klären, habe ich im Februar-Landtag eine schriftliche Anfrage an ÖVP-Landesrat Tilg eingebracht", lässt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

"Sollte sich dieses Vorgehen des Landeskrankenhaus Hall bewahrheiten, sehe ich noch dringenderen Handlungsbedarf. Auf der einen Seite Stellen nur verzögert nachbesetzen und auf der anderen Seite Ärzte einfliegen, um den Personalmangel auszugleichen. So kann das wirklich nicht gehen. Da muss Landesrat Tilg endlich in die Gänge kommen und alle Hebel in Bewegung setzen, dass das Landeskrankenhaus Hall das Wohl der Mitarbeiter und Patienten in den Vordergrund rückt", stellt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

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