AK-Studie zu Pflegekräften bestätigt Liste Fritz-Initiativen im Pflegebereich!

Für Liste Fritz untermauern die Studienergebnisse einmal mehr, dass Pflegekräfte mehr Wertschätzung verdienen

Der Pflegeberuf ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft!

"Die Studie der AK Tirol zeigt deutlich, worunter die Bediensteten im Gesundheits- und Pflegebereich hauptsächlich leiden. Die psychischen und körperlichen Belastungen der Pflegekräfte sind sehr hoch. Die Arbeit muss meist unter großem Zeitdruck erledigt werden. 35% der Befragten glauben, dass ihre Tätigkeit schlecht mit dem Privatleben vereinbart werden kann. Überlange Arbeitszeiten werden als Problem gesehen und lediglich 45% der Befragten glauben, ihren Beruf bis zur Pensionierung ausüben zu können. Die Arbeitszufriedenheit sinkt zusätzlich mit dem Alter und auch mit der Betriebsgröße. Mit der Art der Tätigkeit ist der Großteil der Befragten jedoch zufrieden. Die meisten arbeiten gerne in einem Pflegeberuf, beklagen aber die Rahmenbedingungen der Arbeit", berichtet Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider über die wichtigsten Eckpunkte der AK-Studie zur Zufriedenheit der Pflegekräfte in Tirol.

Die nötige Wertschätzung in der Pflegefehlt immer noch!

"Die Ergebnisse der AK-Studie bestätigen die Liste Fritz in ihren Initiativen im Pflegebereich. Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass es nicht die Arbeit an sich ist, die Personal im Pflegebereich fehlen lässt. Es sind die Arbeitsbedingungen und Umstände, die eine so dringend notwendige Wertschätzung vermissen lassen. Seit Monaten zeigt die Liste Fritz auf, dass es mangelnde Wertschätzung ist, wenn die Landesregierung seit Jahren eine Angleichung der Bezahlung in den Altenwohn- und Pflegeheimen verspricht und diese nun wieder auf das Jahr 2020 verschoben hat. Außerdem ist es unfair, eine bessere Bezahlung in Aussicht zu stellen und gleichzeitig zu wissen, dass diese nur einem kleinen Teil der Bediensteten tatsächlich etwas bringen wird", ärgert sich Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

Artikel: Liste Fritz-Anfrage offenbart Personalmangel in der Pflege in Innsbruck und Tirol!

Artikel: Pflege-Forderungen der Liste Fritz werden endlich vom Bund aufgegriffen!

Offener Brief und Artikel: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in der Pflege – Liste Fritz schickt offenen Brief!

Dringlichkeitsantrag: Mehr Wertschätzung für Mitarbeiter in Altenwohn-und Pflegeheimen, sowie Sozial- und Gesundheitssprengeln: Gehälter jetzt, nicht erst 2020 erhöhen!

Dringlichkeitsantrag: Mitarbeiter in Altenwohn-und Pflegeheimen sowie Sozial- und Gesundheitssprengeln mit Einmalzahlung wertschätzen!

 andrea haselwanter schneider landtag2018Weiter führt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider aus: "Landesrat Tilg hat mir in der vergangenen Woche Populismus vorgeworfen, weil ich eine Einmalzahlung für Pflegepersonen gefordert habe. Ich bleibe dabei: Eine Form der Wertschätzung ist eine deutlich bessere Entlohnung. Wenn man über Jahre keine tatsächliche finanzielle Angleichung zustande bringt, dann soll man den Hut nehmen. Pflegeeinrichtungen sollen, wenn es nach der schwarz-grünen Landesregierung geht, immer noch größer werden und immer noch mehr Betten haben. Die AK-Studie belegt, dass gerade die Arbeit in großen, anonymen Einrichtungen eine große Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen mit sich bringt. Fehlendes Personal führt dazu, dass die noch verbliebenen Mitarbeiter überlange Arbeitszeiten und kaum noch Freizeit haben, weil sie ständig einspringen müssen", erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Alarmstufe Rot im Bereich Pflege: ÖVP-Landesrat Tilg muss endlich tätig werden!

"Der zuständige ÖVP-Landesrat Tilg steht schon lange in der Pflicht endlich tätig zu werden. Die Studienergebnisse untermauern einmal mehr, dass die schwarz-grüne Landesregierung die Sorgen, Ängste und Probleme der Pflegekräfte ernst nehmen muss und entsprechend darauf zu reagieren hat. Wenn sich der Mangel an Pflegekräften weiter verschärft und immer mehr Personen der Pflege den Rücken kehren, weil sie unter schlechter Bezahlung und schwierigen Arbeitsbedingungen leiden, muss das alle Alarmglocken schrillen lassen", hält Andrea Haselwanter-Schneider fest.

wähle dein fritzthema