Schmalspur-Reform statt Wohn-Reform – ÖVP/Grüne machen sündteures Wohnen nicht günstiger!

Liste Fritz ist enttäuscht über inhaltsloses und unausgegorenes Ankündigungspaket

Eine Reform, die keine ist und nicht das bringt, was sie verspricht!

"Eine Schmalspur-Reform ist es geworden, ein paar Ankündigungen, die den Kern des sündteuren Wohnens kaum streifen. Weil vor allem die ÖVP ihrer Kernklientel aus Bodenbesitzern, Bauern und Baugesellschaften keine einschneidenden Maßnahmen zumuten will, wird sich für die vielen tausenden Tiroler, die eine bezahlbare Wohnung und einen leistbaren Baugrund suchen, nichts ändern. So wird Wohnen in Tirol nicht günstiger! Was Schwarz-Grün großspurig als ´Wohn-Reform' ankündigt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als unausgegoren, altbacken, zahnlos und mutlos", beobachtet Liste Fritz Landtagsabgeordneter Markus Sint.

Viel Lärm um Wenig: Wohn-Reform der schwarz-grünen Landesregierung lässt Wohnen sündteuer bleiben!

"Da müssen sie noch prüfen, die Gemeinden überzeugen, den Bund befragen, mit AirBnB reden und so weiter. Konkretes ist wenig dabei und das Wenige trifft nicht den Kern des teuren Wohnens. Für die Baulandmobilisierung und gegen die Baulandhortung ist der schwarz-grünen Platter-Regierung nichts eingefallen. Was sie heute vorgelegt hat, wird die rund 30 Millionen Quadratmeter an seit Jahren gewidmetem, aber nicht bebautem Bauland nicht auf den Markt bringen. Auch gegen den Ausverkauf Tirols durch Kapitalisten und Spekulanten, die im großen Stil Freiland aufkaufen, ist der Landesregierung nichts eingefallen. ÖVP und Grüne haben viel Wind um ihr Wohnpaket gemacht, ein Lüfterl ist es geworden!", stellen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Markus Sint in einer ersten Stellungnahme fest.

Liste Fritz mit 18 Landtagsinitiativen für günstigeres Wohnen in Tirol!

Die Liste Fritz hat in den letzten Jahren 18 Landtagsinitiativen ausgearbeitet und eingebracht, um Wohnen für die Tiroler günstiger zu machen.

AHS MS Doppel 2"Die Ideen liegen alle am Tisch. Jeder weiß, dass es jetzt einschneidende Maßnahmen braucht, die Zeit der kosmetischen Eingriffe ist vorbei. Eine Freizeitwohnsitzabgabe macht keinen Quadratmeter Wohnraum günstiger. Mit AirBnB versuchen schon ganz andere Kaliber zu verhandeln. Eine Selbstbewirtschaftsungspflicht im landwirtschaftlichen Grundverkehr hatten wir schon, der VfGH hat sie 2008 gekippt. Diese Selbstbewirtschaftsungspflicht reserviert Grund und Boden wieder nur für die Bauern, auch damit wird Grund für die restlichen Tiroler nicht billiger, sondern im Gegenteil noch mehr verknappt und noch teurer", setzt Liste Fritz Landtagsabgeordneter Markus Sint wenig Hoffnung auf günstigeres Wohnen in die beschlossene Wohnreform der schwarz-grünen Landesregierung.

Kein großer Wurf von Schwarz-Grün!

"Neu gewidmetes Bauland ist nicht das Problem in Tirol, wer heute ein Bauland gewidmet bekommt, verbaut es auch. Außerdem hat er ohnehin heute schon eine Bebauungspflicht. Eine Widmung auf Zeit kann man machen, aber ein großer Wurf ist das nicht. Von den Gemeinden einen Mindestanteil für geförderten Wohnbau auf Vorbehaltsflächen für geförderten Wohnbau zu verlangen, ist absurd und nutzlos, wenn kaum eine Gemeinde solche Vorbehaltsflächen ausweist! Alles in allem, bleibt wenig Konkretes und für die Bürger Nützliches, diese schwarz-grüne Landesregierung ist für ihre Mutlosigkeit bekannt und hat das mit ihrem Wohn-Paket heute einmal mehr unter Beweis gestellt", erklärt Liste Fritz Landtagsabgeordneter Markus Sint.

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