Pflege-Forderungen der Liste Fritz werden endlich vom Bund aufgegriffen!

Für die Liste Fritz ist es erfreulich, dass sich bei den wichtigen Fragen der Pflege endlich etwas bewegt

Endlich bekommt das Thema Pflege die nötige Aufmerksamkeit auf Bundesebene!

„Nachdem sich die ÖVP in Tirol jahrelang nicht bewegt hat, greift die Forderung nach einer Pflegeversicherung nun auf die Bundesebene über. Die aktuelle Debatte könnten sich die Tiroler Bürger sparen, weil es die Pflegeversicherung in Tirol schon längst geben könnte, wenn die ÖVP nicht jeden Vorschlag der Liste Fritz kategorisch ablehnen würde. Der Liste Fritz-Gründer und langjährige Arbeiterkammer-Präsident Fritz Dinkhauser hat eine Pflegeversicherung nämlich schon im Jahr 2009 im Landtag beantragt. Allein die Platter-ÖVP konnte sich dazu nicht durchringen und hat eine Behandlung des Antrages blockiert und verschleppt. Auch wenn es bereits fünf nach zwölf ist, befürworten wir nach wie vor die Einführung einer Pflegeversicherung. Angesichts der demographischen Entwicklung ist es erfreulich, dass auch andere Parteien und die zuständigen Politiker auf Bundesebene endlich bewegen und erkennen, dass das Thema Pflege unsere volle Aufmerksamkeit und einen mutigen Gestaltungswillen braucht. Auch die Leitlinie ‚mobil vor stationär‘ predigen wir schon lange und begrüßen den Vorstoß in diese Richtung", erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. 

In Punkto Pflege ist noch viel zu tun!

Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider führt weiter aus: "Die meisten Tirolerinnen und Tiroler wollen in ihren eigenen vier Wänden alt werden und dadurch ist Es unumgänglich die pflegenden Angehörigen zu entlasten, welche die Hauptlast der Pflegearbeit tragen. Wer die pflegenden Angehörigen im Stich lässt – vor allem sind es die Frauen, die die Hauptlast der Pflege und Betreuung daheim tragen – sollte sich nicht wundern, dass immer mehr ältere Menschen einen Platz im Alten- und Pflegeheim brauchen. Wir müssen eine Schlechterstellung von Frauen, die Pflege und Betreuung daheim leisten, durch fehlende Pensionszeiten und damit einhergehender Altersarmut verhindern“, stellt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Der Pflegeberuf muss einfach entsprechend entlohnt werden!

„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Pflege schlecht. Was ebenso provokativ, wie plakativ klingt, trifft den Nagel des Problems genau auf den Kopf. In einer Phase der Hochkonjunktur gibt es zahlreiche Möglichkeiten Arbeit zu finden und Pflegeberufe glänzen im Konkurrenzkampf mit anderen Branchen nicht mit Attraktivität. Neben körperlicher und psychischer Schwerstarbeit, gibt es für viele Pflegekräfte in Tirol weiterhin keine ansprechend attraktive Entlohnung. Gleiches Geld für gleiche Leistung muss das oberste Ziel sein. Solange verschiedene Bundesländer in Österreich unterschiedliche Gehälter bezahlen und so lange in Tirol Pflegekräfte in den Spitälern deutlich mehr verdienen als Pflegekräfte in den Heimen und Sprengeln, wird der Pflegeberuf nicht attraktiver werden. Eine finanzielle Besserstellung der Pflegepersonen ist nicht nur ein Gebot der Stunde, sondern der einzige Weg vorhandene Pflegepersonen im Beruf zu halten und bei potentiellen Pflegepersonen Interesse dafür zu wecken. Teure Imagekampagnen werden uns in dieser Frage nicht weiterbringen. In Deutschland hat man das mehrfach versucht und ist hart auf dem Boden der Realität wieder aufgekommen“, erklärt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

• Foto: Quelle Liste Fritz, Abdruck honorarfrei

wähle dein fritzthema