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Liste Fritz-Anfrage bringt Licht ins Dunkel bei Lärmschutzwand entlang Mötzer Landesstraße!

Für die Liste Fritz ist der Lärmschutz eine Landesangelegenheit und ist damit auch vom Land zu finanzieren

Das Thema Lärmschutz in Mötz war schon 2015 beschlossen!

„Bereits im Jahr 2015 hat eine lärmtechnische Untersuchung entlang der Mötzer Landesstraße stattgefunden. Das Ergebnis war eindeutig: Durch zusätzliche Maßnahmen kann eine deutlich wahrnehmbare Verringerung der Schallimmissionsbelastung‘ erreicht werden. Der Beschluss, die bestehenden Lärmschutzwände zu erhöhen und zusätzlich weitere anzubringen, war schnell gefasst. Von den Gesamtkosten in der Höhe von 130.000 Euro, hätte das Land Tirol 100.000 Euro übernommen, die verbleibenden 30.000 Euro hätte die Gemeinde Mötz tragen müssen. Eine Umsetzung hätte bis zum Jahr 2017 erfolgen sollen. Bis heute ist entlang der Mötzer Landesstraße nichts passiert, daher haben wir beim zuständigen ÖVP-Landesrat Geisler nachgefragt, wann die betroffenen Anrainer endlich mit einer spürbaren Entlastung rechnen können“, berichtet Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Die Kosten für den Lärmschutz der Landesstraße sollte das Land Tirol tragen!

„Nachdem lange Zeit nicht viel weitergegangen ist, hat sich die Liste Fritz in der Frage der Lärmschutzwand entlang der Mötzer Landesstraße eingeklinkt und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Die betroffenen Bürger waren sich bereits nicht mehr sicher, ob sie überhaupt damit rechnen dürfen, die erhofften Lärmschutzmaßnahmen zu bekommen. Für die lärmgeplagten Bürger haben wir nun gute Nachrichten. Nach den zahlreichen Verschiebungen und Unklarheiten, ist für das Jahr 2019 endlich mit einem Baustart entlang der L236 zu rechnen. Ein fahler Beigeschmack bleibt weiterhin bei der Kostenbeteiligung von 30.000 Euro für die Gemeinde Mötz. Nachdem es sich um eine Landesstraße handelt und auch der Lärmschutz eine Landesangelegenheit darstellt, hätten wir uns erwartet, dass das Land Tirol die Kosten übernimmt. Die Gemeinden müssen so schon ständig schauen, dass sie mit dem vorhandenen Geld über die Runden kommen. Das Land Tirol sollte die Gemeinden nicht zusätzlich belasten“, stellt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Die Gesamtverkehrsbelastung nimmt in ganz Tirol zu, nicht nur auf den Autobahnen!

andrea haselwanter schneider landtag2018„Der Verkehrsbericht des Landes aus dem Jahr 2017 spiegelt wider, was nahezu alle Tiroler spüren, nämlich wie dramatisch die Situation auf Tirols Straßen ist. Auf allen Strecken rollt mehr und mehr Verkehr durchs Land. Die Verkehrsentwicklung im Langzeit-Vergleich zwischen 2007 und 2017 zeigt einen Anstieg von 14,5% beim Verkehr auf den Autobahnen, von 13% auf den Landesstraßen und von insgesamt 12,5% auf allen Straßen in Tirol! Im politischen Fokus der vergangenen Wochen und Monate ist vor allem der LKW-Transitverkehr auf der Inntal- und Brennerautobahn gestanden, wir dürfen aber nicht auf die Tiroler entlang der ebenfalls stark belasteten Bundes- und Landesstraßen vergessen. Sie sind immer stärker von nervigen Staus, von krankmachendem Lärm und von schlechter Luft in ihrer Region betroffen und beeinträchtigt. Lärmschutzmaßnahmen sind für die betroffenen Anrainer eine erste Maßnahme zur Entlastung und müssen verstärkt umgesetzt werden“, ist Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

• Foto: Quelle Liste Fritz, Abdruck honorarfrei

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