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Rütteln am LKW-Tempolimit ist Schlag ins Gesicht für lärmgeplagte Bevölkerung!

Für Liste Fritz sind Transitobergrenze und Verlagerungspflicht die richtigen Maßnahmen für die Zukunft

Tirol wird schon lange von Lärm und Verkehr überrollt!

„Wenn FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer das Tempolimit für LKWs in den Nachtstunden von 60 auf 80 Kilometer pro Stunde erhöhen will, ist das ein unfassbarer Affront gegenüber der betroffenen Bevölkerung in Tirol. Entlang der Inntalautobahn, der Brennerautobahn und den zahlreichen, stark befahrenen Bundesstraßen, kämpfen die Menschen täglich mit den negativen Auswirkungen des Transitverkehrs in Tirol. Zu den nervigen Staus kommen noch erhebliche Probleme mit der Lärm- und Luftbelastung. Während wir in Tirol mit Hochdruck daran arbeiten müssen, diese Menschen zu entlasten, kommt vom Wiener Verkehrsminister ein mehr als entbehrlicher Vorschlag zur Tempoerhöhung", sagt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. 

Tempo 80 kommt nur der Transit-Lobby zu Gute!

"Es muss allen politischen Vertretern ein Anliegen sein, das Verkehrs-, Lärm-, Abgas- und Sicherheitsproblem anzupacken und gemeinsam zu lösen. FPÖ-Verkehrsminister Hofer ist offenbar anderer Ansicht und macht mit diesem Vorstoß einen Schritt in die falsche Richtung. Seit seinem legendären Namensvetter ‚Andreas‘ ist der Name Hofer in Tirol bekannt und beliebt. Während Andreas Hofer aber ein Kämpfer für die Tiroler Bevölkerung war, ist Norbert Hofer ein Kämpfer für die Transit-Lobby“, stellt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

LKWs sollen sich auf die Schiene verrollen!

Die Liste Fritz verstärkt einmal mehr ihre Forderung nach einer LKW-Obergrenze und verlangt zudem eine Verlagerungspflicht von LKW auf die Schiene. Nur so kann das Verkehrsproblem in Tirol zufriedenstellend gelöst werden.

andrea haselwanter schneider landtag2018„Alle politischen Anstrengungen müssen dahin gehen, das Verkehrs-, Lärm- und Abgasproblem, verursacht von Millionen an durchrollenden LKW, an der Wurzel anzupacken und gemeinsam – über alle Parteigrenzen hinweg – an einer LKW-Obergrenze von einer Million LKW-Fahrten pro Jahr auf der Straße zu arbeiten. Fest steht, es braucht eine drastische Verringerung der durch Tirol fahrenden LKW. Eine LKW-Obergrenze bewirkt das, sie ist machbar, denn eine solche LKW-Obergrenze hat es in Tirol schon gegeben. Jeder LKW mehr muss dann auf die Schiene verlagert werden. Eine Verlagerungsgarantie muss auch eine Verlagerungspflicht gegenüber den Transitunternehmen darstellen. Der Zenit ist bei weitem überschritten. Auch die für heuer prognostizierte Zahl von 2,5 Millionen LKW, die durch Tirol donnern, wird nicht halten. Bis zu 2,8 Millionen sollen es werden. Das sind erschreckende Zahlen, die alle Alarmglocken schrillen lasse", lässt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wissen. 

Weiteres fügt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider hinzu: "Verkehrsminister Hofer muss endlich zur Vernunft kommen und den Kampf der Tiroler gegen den LKW-Verkehr mittragen. Nur gemeinsam lässt sich die Position Tirols bei der Umsetzung drastischerer Verkehrsmaßnahmen und in den Verhandlungen um die dringend benötigten Zulaufstrecken für den Brennerbasistunnel mit Bayern stärken“, ist Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

• Foto: Quelle Liste Fritz, Abdruck honorarfrei

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