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Billig-Hotel statt Wohnungen – so geht leistbares Wohnen in Innsbruck sicher nicht!

Liste Fritz verlangt von Innsbrucker Stadtregierung, notwendige Umwidmung für Billig-Hotel nicht zu beschließen

Noch ein Hotel mehr statt Wohnraum zu erhalten!

„Das Projekt ist weit fortgeschritten, bisher freundlich unterstützt von den Innsbrucker Regierungsparteien Grüne, Für Innsbruck, ÖVP und SPÖ und es ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die in Innsbruck eine Wohnung suchen oder von den gewaltigen Mietpreisen stark belastet sind. Direkt neben der Universität und der Klinik soll aus einem bisher als Wohnhaus genutzten, im Besitz der öffentlichen Hand stehenden Gebäude ein Billig-Hotel mit 76 Zimmern und 261 Betten entstehen. Auf sechs Etagen und mehr als 3.000 Quadratmetern Geschossfläche wollen deutsche Investoren Hotelzimmer anbieten, womit viel bestehender Wohnraum für Einheimische und Studenten wegfallen wird. Während die zukünftigen Hotelbetreiber von einer ´hervorragenden Lage innerhalb von Innsbruck' sprechen, erkennen die Stadtregierungsparteien das Potential nicht. Eigenartig, zumal die Innsbrucker Stadtverwaltung dem Haus per Gutachten einen ´guten Zustand' bescheinigt, es als ´äußerst schützenswert´ und zu einem ´charakteristischen Gebäude' in Innsbruck erklärt", ärgert sich Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

Die notwendige Umwidmung in ein Billighotel sollte versagt werden!

Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint sagt weiter: "größere Sanierungsarbeiten, so das Gutachten, seien nur im Keller und an der Heizungsanlage notwendig. Trotzdem soll jetzt aus einem großen Haus mit vielen Wohnungen ein großes Haus für ein Billig-Hotel werden. Das ist wohnungs- und sozialpolitisch unsinnig, Innsbruck braucht vordringlich nicht noch mehr Hotelzimmer, sondern zuallererst Wohnungen für Einheimische und Studenten. Wir verlangen, dass die Stadtregierung die notwendige Umwidmung für die Errichtung des Hotel-Gebäudes versagt, damit das Haus weiterhin als Wohnhaus genützt werden muss!“, stellt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint fest.

Die Liste Fritz sieht in der geplanten Umnutzung des zentral, neben Universität und Klinik, gelegenen Gebäudes einen Schlag ins Gesicht aller Wohnungssuchenden und ein politisch völlig falsches Signal.

Die Politik hat die Aufgabe für leistbares Wohnung zu sorgen!

MS Portraet 10„Einerseits müssen Leute in Innsbruck durchschnittlich 16 Euro pro Quadratmeter Miete zahlen, was für eine Vier-Zimmer-Wohnung 1.600 Euro pro Monat Miete bedeutet, andererseits wollen Investoren aus einem bestehenden Wohnhaus ein Billig-Hotel machen. Jeder Investor hat das gute Recht, ein Projekt zu verfolgen, von dem er sich am meisten Geld verhofft, die Regierungsparteien der Stadt Innsbruck aber haben die Pflicht, das Beste für ihre Bürger zu tun. Wohnraum in Innsbruck ist knapp, leistbarer Wohnraum ist schwer bis gar nicht zu finden. Die Stadtregierung verdichtet auf Teufel komm raus und meist ohne Rücksicht auf die Wünsche der Anrainer, nahezu jeden freien Quadratmeter Fläche und jeden Innenhof in Innsbruck verbauen sie, um Wohnraum zu schaffen. Aber Bürgermeister Willi und Co. lassen zu und unterstützen politisch ein Projekt mit der entsprechenden Umwidmung, das weniger leistbaren Wohnraum und mehr Hotelbetten bringt. Das ist absurd, weil das genaue Gegenteil von dem, was Grüne, Gelbe, Schwarze und Rote bei jeder Wahl plakatieren, nämlich für leistbares Wohnen zu sorgen! Das ist Täuschung und Irreführung der Wähler, das ist die falsche Politik für die vom teuren Wohnen geplagten Leute in Innsbruck!“, erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

• Foto: Quelle Liste Fritz, Abdruck honorarfrei

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