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MCI-Neubau nicht privaten Investoren überlassen – Landesregierung muss Schuldzuweisungstheater beenden!

Liste Fritz bekennt sich zu Neubau dieser wichtigen Bildungseinrichtung durch die öffentliche Hand

Schuldzuweisungstheater beenden!

"Es ist genug, die schwarz-grüne Landesregierung soll das Schuldzuweisungstheater und die hilflosen Versuche beenden, sich gegenseitig die Verantwortung an den explodierenden Kostenberechnungen für den MCI-Neubau zuzuschieben. Wer sich den Masterplan 2009 mit der Kostenberechnung samt Kostentoleranz, die Regierungsbeschlüsse 2013 und die damals aufgelisteten Steigerungen des Baukostenindex realistisch anschaut, kann über die jetzt kolportierten Summen nicht wirklich überrascht sein. Natürlich rächt es sich jetzt, dass die Landesregierung einen zu niedrigen, weil politischen Preis für den MCI-Neubau ausgerufen hat, der mit den tatsächlichen Kosten schon vor Jahren wenig zu tun hatte", berichten die Liste Fritz Landtagsabgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.

Realistische Kostenschätzung erstellen und Neubau nicht verzögern!

"Diese Unsitte, zuerst ein Projekt mit zu niedrig angesetzten Kosten schmackhaft zu machen und hinterher entstandene Mehrkosten schönzureden, hat sich diesmal schon vor Baubeginn entlarvt. Wenn die Debatten um die gewaltigen Kostensteigerungen beim Bau der Patscherkofelbahn und beim Haus der Musik etwas Gutes haben, dann ist es die Angst der Landesregierung vor der nächsten Baukostenüberschreitung und ihr deshalb gemachtes, öffentliches Eingeständnis. Investitionen in die Köpfe, Geld für Bildung und Bildungseinrichtungen in Tirol sind der Schlüssel für die Zukunft unseres Landes, das MCI ist ein wichtiger Teil dieser Bildungslandschaft und braucht entsprechende Kapazitäten. Die Landesregierung schuldet es den Bürgern, die Kosten für den von allen gewollten MCI-Neubau realistisch, ehrlich und transparent darzulegen und den Neubau nicht weiter zu verzögern!", stellen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint fest.

Eine derartige Bildungseinrichtung gehört in ein Gebäude der öffentlichen Hand!

Die Liste Fritz bekennt sich zum MCI-Neubau und zwar als Einrichtung der öffentlichen Hand, nicht von privaten Investoren. Eine Neuausschreibung bringt keine Verbilligung, eine abgespeckte Variante ist volkswirtschaftlicher Unsinn!

"Wenn die Landesregierung die Reißleine beim MCI-Neubau deshalb gezogen hat, weil sie das Projekt einem privaten Investor zuschanzen will, der das Gebäude baut und das MCI mietet sich ein, dann ohne uns, da sind wir ganz klar dagegen. Eine derartige Bildungseinrichtung gehört in ein Gebäude der öffentlichen Hand, das ist – über die Jahre gesehen – auch finanzierbar. Das MCI zahlt heute mehr als 2,2 Millionen Euro pro Jahr an Mieten – ohne Betriebskosten – dieser Betrag wird dann eben im öffentlich errichteten Gebäude fällig. Eine Neuausschreibung des MCI-Neubaus bringt wenig, denn aufgrund der Baukonjunktur wird es nicht billiger und eine Verkleinerung des Projektes mit weniger Kubatur und Nutzfläche wäre überhaupt unsinnig. In dieser Lage, mitten in der Stadt ist es sinnvoll, möglichst viel Kubatur und damit möglichst viel Nutzfläche zu errichten. Alles andere wäre Verschleuderung von wertvollem Grund und Boden mitten in Innsbruck. Ein Zurück an den Start bringt daher nur eine Verzögerung, aber keinen Nutzen. Im Land Tirol sind 78 Millionen Euro für den MCI-Neubau reserviert, zusätzliches Geld ist in den nächsten Jahren anzusparen, um den Neubau dieser wichtigen Bildungseinrichtung im Besitz der öffentlichen Hand zu stemmen!", erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

Zum Nachlesen:

"Neuausschreibung im Herbst wackelt", Bericht der Tiroler Tageszeitung vom 19. Juli 2018

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