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Tirol sagt JA zu mehr LKW-Kontrollen!

Liste Fritz initiiert einstimmigen Landtagsbeschluss, um mehr Personal für mehr LKW-Kontrollen vom Bund einzufordern

Auf Basis einer 30 Fragen umfassenden Anfragebeantwortung im Tiroler Landtag durch Landesrätin Ingrid Felipe an Landtagsabgeordneten Markus Sint, hat die Liste Fritz eine Landtagsinitiative für mehr LKW-Kontrollen in Tirol durchgesetzt!

"Die Tiroler Polizei kann nur etwa jeden fünften LKW, der durch Tirol rollt, auch tatsächlich kontrollieren. Der Grund ist banal, es fehlt schlicht und ergreifend mehr Personal! Angesichts von bald 2,5 Millionen LKW-Fahrten durch Tirol wollen wir als Liste Fritz im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die Strecke durch Tirol so unattraktiv wie möglich machen. Deshalb gehört mehr Personal für mehr LKW-Kontrollen her!", stellen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint fest.

Laut Anfragebeantwortung von LR Felipe an LA Sint ist die Infrastruktur für mehr LKW-Kontrollen weitgehend vorhanden!

"In Tirol gibt es sechs vollausgestattete Verkehrskontrollplätze, nämlich auf der A 13 am Brenner, auf der A 12 bei Radfeld und bei Kundl, auf der Fernpassbundesstraße B 179 bei Musau, auf der Reschenstraße B 180 bei Nauders und auf der Drautalbundesstraße B 100 bei Leisach sowie zusätzliche Kontrollflächen an den Landesstraßen. In den Jahren 2013 bis 2017 hat die Polizei jährlich durchschnittlich 28.500 Einsatzstunden für die Kontrolle von LKW, Fracht und Fahrer aufgewendet. Das sind rund 10 Schwerverkehrskontrollen pro Tag. 154 speziell ausgebildete Kontrollorgane, davon 32 mit zusätzlicher Gefahrengutausbildung, arbeiten in Tirol. Sie haben im vergangenen Jahr rund 46.000 Delikte angezeigt, darunter vor allem Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, vermehrt Manipulationen an den digitalen Tachografen, Überladungen, technische Mängel sowie Missachtung der geltenden Beschränkungen beim Nachtfahrverbot oder beim IG-Luft Fahrverbot. Das alles klingt zwar nach einem engmaschigen Kontrollnetz für LKW, Fracht und Fahrer, allerdings werden nur rund 20% aller durch Tirol rollenden LKW auch tatsächlich kontrolliert. Da geht noch mehr", ist sich LA Markus Sint sicher.

Im Wortlaut:

Der Allparteienantrag, um mehr Personal für mehr LKW-Kontrollen vom Bund einzufordern, vom 27. Juni 2018

Die Anfragebeantwortung von Verkehrslandesrätin Felipe an Liste Fritz-Landtagsabgeordneten Markus Sint, vom 19. Juni 2018

Die Liste Fritz hat deshalb im Juni-Landtag einen Antrag für mehr Personal und mehr Kontrollen initiiert!

"Der Verkehr verhält sich wie das Wasser, er sucht sich den einfachsten Weg. Wenn wir mehr Personal vom Bund für mehr LKW-Kontrollen bekommen, dann wird es sich rasch herumsprechen, dass die Polizei den LKW-Verkehr auf Tirols Straßen oft und genau kontrolliert. Beispielsweise fahren trotz Nachtfahrverbot 13.000 LKW monatlich durch Tirol, mehr Kontrollen sind daher notwendig. Es ist ein Signal der politischen Geschlossenheit, dass alle Parteien unseren Landtagsantrag sofort unterstützt haben. Mit dem einstimmigen Landtagsbeschluss als Auftrag können Landeshauptmann und Landesregierung jetzt von der Bundesregierung mehr Personal für mehr Kontrollen einfordern“, erklären Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Markus Sint.

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