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LKW-Transitverkehr – politisches Muskelspiel reicht nicht, Verschärfungen müssen kommen!

Liste Fritz verlangt seit langem rigide Kontrollen und LKW-Obergrenze von 1 Million Fahrten

Umsetzbare Maßnahmen gegen überbordenden LKW-Verkehr notwendig!

"Die Politik der Gipfel ist gescheitert, die Interessen sind zu unterschiedlich, schwammige Papiere und unkonkrete Erklärungen gibt es wie LKW auf den Tiroler Autobahnen, aber die Tiroler Bevölkerung will konkrete Ergebnisse und Taten! Landeshauptmann Platter konnte daher auch gar nicht anders als ein Signal zu setzen und das schwammige Gipfel-Dokument nicht zu unterzeichnen. Schließlich hat der Tiroler Landtag erst im Mai ein klar formuliertes Maßnahmenpapier einstimmig beschlossen und Platter mit auf den Weg gegeben. Es geht um umsetzbare Maßnahmen zur Verringerung des überbordenden LKW-Verkehrs durch Tirol", hält Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

LKW-Obergrenze von 1 Million Fahrten muss das Ziel sein!

"Denn mit 2,3 Millionen LKW-Fahrten durch Tirol im vergangenen Jahr hat der Verkehr eine Schallmauer durchbrochen, die für die transitgeplagte Bevölkerung so nicht mehr hinnehmbar ist. Derart viel LKW-Verkehr bringt schlechte Luft, krankmachenden Lärm und ist durch nahezu durchgehenden Kolonnenverkehr und Stau auch ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer. Die Liste Fritz beharrt darauf, die Kontrolltätigkeit zu verschärfen, mehr Personal für mehr Kontrollen der LKW, der Fracht und der Fahrer einzusetzen, die Strecke durch Tirol durch rigide Kontrollen so unattraktiv wie nur möglich zu machen und das langfristige Ziel der LKW-Obergrenze von 1 Million Fahrten durch Tirol nicht aus den Augen zu verlieren!“, stellt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Die Liste Fritz fordert diese konkreten Verschärfungen gegen den LKW-Transitverkehr in Form von rigiden Kontrollen ein!

"Landeshauptmann Platter hat ganz offensichtlich auf die falschen Freunde gesetzt. Er erkennt jetzt, dass in Deutschland und Italien kaum Interesse an den durch den LKW-Transit verursachten Problemen besteht. Platter ist bisher allerlei kostspielige und unerfreuliche Vorleistungen eingegangen. Tirol gibt Millionen, Österreich Milliarden für den Bau des Brennerbasistunnels aus, für die notwendigen Zulaufstrecken interessieren sich Italien und Deutschland wenig bis gar nicht. Für eine notwendige, bindende Verlagerungsrichtlinie von der Straße auf die Schiene werden sich Italien und Deutschland auch nicht interessieren. Der BBT verkommt so zur milliardenteuren Kathedrale in der Wüste! Oder der permanente Luft 100er für alle PKW-Fahrer. Tirol hat diese Maßnahme umgesetzt, ein wirksames sektorales Fahrverbot ist trotzdem nicht zustande gekommen, sonst müsste Platter jetzt nicht Verschärfungen ankündigen", ist Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Platter muss jetzt liefern!

"Landeshauptmann Platter braucht sich nicht als Gipfelheld zu inszenieren und sein politisches Muskelspiel ist unglaubwürdig. Wenn Platter jetzt allerlei Verschärfungen in den Raum stellt, dann wird sich die Tiroler Bevölkerung fragen, warum er diese schärfere Gangart nicht schon längst gewählt hat. Das Nachtfahrverbot auszuweiten bzw. schärfer zu handhaben, schon längst möglich. Die unzähligen Ausnahmen im sektoralen Fahrverbot für bestimmte Güter zu reduzieren, schon längst möglich. Die LKW-Blockabfertigung öfter einzusetzen, schon längst möglich. Wir unterstützen alle schärferen Maßnahmen, aber Platter muss jetzt liefern, um sich in Tirol, Österreich und Europa nicht restlos unglaubwürdig zu machen!“, erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider.

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