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24-Stunden-Betreuung durch Landesförderung sichern und aufwerten!

Für Liste Fritz ist die 24-Stunden-Betreuung eine Säule, die in Zukunft nicht wegbrechen darf

Offiziell bekommen 1.900 Familien Förderung für 24-Stunden-Betreuung!

"Es ist hinlänglich bekannt, dass es durch die demografische Entwicklung in Tirol in Zukunft immer mehr pflege- und betreuungsbedürftige Personen geben wird. Bis zum Jahr 2030 wird der Anteil der Pensionisten (65+) auf knapp ein Viertel der Bevölkerung ansteigen. Hinzu kommt eine weiterhin steigende Lebenserwartung der Menschen. Ein überwiegender Teil dieser älteren Menschen wünscht sich zu Hause versorgt zu werden und dort alt werden zu können. Eine Säule zur Unterstützung der Familien ist die 24-Stunden-Betreuung. Seit 2010 gibt es daher eine Förderung von 275 Euro pro Betreuungsperson, wobei die betreute Person mindestens Pflegegeldstufe 3 haben muss. Offiziell nehmen diese Förderung derzeit rund 1.900 Familien in Anspruch. Die Dunkelziffer jener Menschen, die eine 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen, dafür aber keinerlei Förderung erhalten ist jedoch weit höher und kann nicht beziffert werden", berichtet Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

24-Stunden-Betreuung für viel Familien zu teuer!

"Probleme im Zusammenhang mit der 24-Stunden-Betreuung gibt es meist bei mangelhafter Qualität von einzelnen Anbietern. Die von manchen Agenturen vermittelten Betreuerinnen sprechen oftmals kaum Deutsch oder verfügen über eine mangelhafte Ausbildung im Bereich der Betreuung älterer Menschen. Ein weiteres Problem ist für viele betroffene Familien, dass die 24-Stunden-Betreuung für sie schlichtweg zu teuer ist und sie daher auf einen Pflegeheimplatz angewiesen sind. Dieser schlägt sich im Landesbudget deutlich kostenintensiver nieder, vor allem wenn zusätzliche Heimplätze gebaut werden müssen", hält Liste Fritz Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Qualitätskriterien ausarbeiten und Landesförderung daran koppeln!

"Bisher gibt es keinerlei einheitliche Qualitätskriterien oder Mindeststandards und damit keinerlei Kontrolle der Anbieter einer 24-Stunden-Betreuung. Wir haben daher einen Antrag formuliert, der das Ziel verfolgt, solche Qualitätskriterien auszuarbeiten und eine weitere Landesförderung daran zu koppeln. Diese Förderung soll speziell jenen Familien zu Gute kommen, die sich dafür entscheiden, die Dienstleistungen einer vertrauenswürdigen und den Qualitätsstandards entsprechenden Agentur in Anspruch nehmen. Mit diesem Anreizsystem wird es eine Steigerung in der Qualität der 24-Stunden-Betreuung geben, weil die Familien verstärkt Agenturen beschäftigen werden, die diese Kriterien erfüllen. Dadurch wird der Druck auf die jetzt schon prekäre Bettensituation in Alten- und Pflegeheimen reduziert, was mittelfristig zu einer Entlastung des öffentlichen Haushalts führt. Eine langfristige Sicherung und Stärkung der 24-Stunden-Betreuung bildet also, sowohl für die pflegenden Angehörigen, als auch für das Land Tirol, eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Zukunft in der Tiroler Pflegelandschaft", ist Liste Fritz Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

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