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Klinik Innsbruck mit Millionenminus – Landesrat Tilg ohne Konzept!

Für Liste Fritz gilt es beste Versorgung der Tiroler Patienten finanziell abzusichern

Vervierfachung des Millionenminus innerhalb von sechs Jahren!

"Die Tiroler Spitäler schreiben mit einem Gesamtabgang von 60,4 Millionen Euro tiefrote Zahlen, allen voran die Klinik Innsbruck. Dort schrillen die Alarmglocken, zumal das Millionenminus dort mit 40,5 Millionen Euro so hoch ausfällt wie noch nie in den letzten Jahren. Während das Minus der Klinik Innsbruck im Jahr 2011 bei 10,7 Millionen gelegen ist, ist es bis zum vergangenen Jahr 2017 auf besorgniserregende 40,5 Millionen Euro angewachsen. Das ist eine Vervierfachung des Millionenminus innerhalb von nur sechs Jahren! Aufgrund dieser kurzen Zeit können medizinsicher Fortschritt, hohe Investitionen oder steigende Ärztegehälter nicht der Grund für die jährlich steigenden Millionenabgänge sein. Wir machen uns auf Basis dieser tiefroten Zahlen wirkliche Sorgen, denn je höher die finanziellen Abgänge an der Klinik Innsbruck werden, desto größer ist die Gefahr, dass die Patientenversorgung unter Druck gerät, weil dort gespart werden muss", stellen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint fest.

Es gibt keinen Plan, kein Konzept, keine Strukturreformen!

"Herr Landesrat Tilg ist seit 10 Jahren für den Spitalbereich und die Klinik Innsbruck politisch verantwortlich. In seiner Amtszeit haben sich die Millionenabgänge bei allen Tiroler Spitälern dramatisch vergrößert: Im Jahr 2011 haben die Tiroler Spitäler zusammen ein Minus von 21, 4 Millionen Euro fabriziert, im vergangenen Jahr 2017 ist dieses Minus auf 60,4 Millionen Euro explodiert. In etwa eine Verdreifachung innerhalb von sechs Jahren! ÖVP-Landesrat Tilg hat es verabsäumt, ein Gesamtkonzept vorzulegen, um den schwierigen Spagat zwischen bester Gesundheitsversorgung und vernünftigen Ausgaben zu schaffen. Er hat keinen Plan, es gibt kein Konzept, das Strukturreformen vorschlägt, über die zu diskutieren ist. Für die Pflege gibt es zumindest einen 'Strukturplan Pflege 2012 bis 2022', um auf die gesellschaftlichen Veränderungen in der Tiroler Bevölkerung zu reagieren. Für das Landesbudget gibt es seit Jahren einen 'Budgetpfad', um die Ausgaben nicht ausufern zu lassen und den Schuldenstand bei unter 300 Millionen zu begrenzen", 

Die Liste Fritz nimmt den zuständigen ÖVP-Landesrat und das Klinik-Management in die Pflicht!

"Für die Tiroler Spitalslandschaft fehlt dagegen ein Gesamtkonzept! Jetzt steht Landesrat Tilg aufgrund der tiefroten Zahlen mit dem Rücken zur Wand und er kündigt ´Reformen am Ende des Tages' an. Herr Landesrat, es ist ihre Verpflichtung und Verantwortung, rechtzeitig zu reagieren, also bevor es brennt und nicht erst, wenn das Haus lichterloh in Flammen steht. Das Ärztearbeitszeitgesetz und Mehrausgaben fürs Personal kann nicht der alleinige Grund für das gewaltige Defizit sein. Für die finanziellen Entwicklungen der letzten Jahre das Personal schuldig werden zu lassen, ist zu billig. Die Patientenversorgung in Tirol steht und fällt mit gut ausgebildetem, gut bezahltem, einfühlsamen und ausreichend vorhandenem Personal. Die Fehler sind im Klinik-Management und in der politischen Aufsicht zu suchen, dafür ist Landesrat Tilg der Letztverantwortliche!", sieht Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider dringenden Handlungsbedarf.

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